Fable 2 – Test

XBox 360

Die fable-hafte Welt des Molyneux

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von Nedzad Hurabasic, 20. Oktober 2008 15:00 Uhr

Leer-reiche Spielwelt

So malerisch und oft beeindruckend hübsch die Umgebung des Rollenspiels ausgefallen ist und Aussichten bietet, die zum Träumen einlädt - ganz problemlos spielt sich das Abenteuer nicht. Einen hohen "Nervfaktor" bieten beispielsweise die superträgen Menüs, durch die man sich nur ungern hangelt. Nicht ganz so negativ aber trotzdem störend ist auch das Handling unseres Helden. Dieser reagiert teilweise zu langsam und beschleunigt etwa auf den ersten Metern recht zäh.

Screenshot zu: Die fable-hafte Welt des MolyneuxMinispiele lockern das Abenteurerleben immer wieder gekonnt auf.

Das führt vor allem in Nahkämpfen dazu, dass man häufig nicht schnell genug auf die Attacken feindlicher Figuren reagieren kann. Die Animationen wirken zudem häufig hölzern und wenig beweglich. Richtig peinlich ist sogar der Sprung ins Wasser, der eher einem Planschen gleicht. Auf dem Weg durch Albion werdet ihr außerdem ziemlich regelmäßig spät ladende Texturen (sprich: Pop Ups) bemerken, die der ansonsten gelungenen Atmosphäre ein wenig abträglich sein können.

Außerdem wird das technisch eher durchschnittliche Fable 2 erneut mit einer gelegentlich störenden Verfolgerkamera ausgeliefert, die auf der einen Seite mit einem zu geringen Zoomfaktor daher kommt und zum anderen vor allem in Innenräumen nicht optimal angepasst ist. Dafür ist die deutsche Synchronisation von sehr hoher Qualität, hier hat man sichtlich keine Mühen gescheut und hervorragende Sprecher verpflichtet, zudem wird das Geschehen oft von einer absolut stimmungsvollen Hintergrundmusik untermalt, die sehr hörenswert ist.