Fable 2 – Test

XBox 360

Die fable-hafte Welt des Molyneux

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von Nedzad Hurabasic, 20. Oktober 2008 15:00 Uhr

Mein Haus, meine Frau, mein Land!

Daher kommt man nicht umhin, Geld zu verdienen. Arbeit gibt es in Albion mehr als genug. Neben der Möglichkeit durch Quests jede Menge Goldstücke einzustreichen, betätigt ihr euch beispielsweise durch Minispiele als Schmied, Holzfäller oder Aushilfskraft in der Kneipe und könnt dadurch euer Geldsäckel erheblich aufbessern. Das Geld benötigt man in erster Linie für weltliche Dinge wie den Kauf von Häusern oder ganzen Burgen, gelegentlich vielleicht auch den einen oder anderen Titel oder ein besseres Schwert.

Screenshot zu: Die fable-hafte Welt des MolyneuxViele Gegenstände dienen nur dem äußeren Erscheinungsbild - Rüstungen gibt es z.B. überhaupt nicht.

Rüstungen im eigentlichen Sinne gibt es in Fable 2 leider nicht mehr. Euer Aussehen wird durch Kleidungsstücke bestimmt, die höchstens Auswirkungen auf euer Erscheinungsbild und damit die Reaktionen der umstehenden Bürger haben. Der Sammeltrieb wird hier definitiv nicht unterstützt und auch die Suche nach Schätzen ist eher nervig als lohnenswert. Auch wenn ihr dabei durch euren neuen Sidekick, einen Hund, unterstützt werdet.

Dieser macht euch in der Nähe von Truhen oder Grabungsorten auf Funde aufmerksam, doch in die Ferne zu schweifen, um Schätze zu suchen, bringt eher enttäuschende Resultate: Meist findet ihr nur wertlosen Plunder, ein wenig Gold, Bücher oder den einen oder anderen Heiltrank. Vom Quest-Weg abzuweichen, der durch einen "leuchtenden Pfad" idiotensicher vorgezeichnet wird, ist daher nur selten spannend. Positiv ist hingegen das Schnellreisesystem: Orte, die ihr schon einmal besucht habt, müsst ihr nicht jedes Mal aufs Neue zu Fuß erkunden, sondern werdet auf Wunsch auch direkt in die Nähe der Questziele transportiert.