Auf der Develop Conference sprach Lionheads Peter Molyneux über Fable 2 und gab an, dass das Rollenspiel an einem bestimmten Punkt satte 67.000 Bugs hatte. Die internen Spieletester stuften Fable 2 damals als "super Black" ein, was im Grunde ein extrem bugverseuchtes Spiel darstellt. Laut Molyneux schaffte bislang kein anderes Spiel die Einstufung "Black", sondern höchstens "Red".

Fable 2 - Molyneux: "Fable 2 hatte 67.000 Bugs"

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Zu dieser Zeit war dem Entwickler-Team nicht sicher, wie sie überhaupt von dieser Einstufung herunterkommen bzw. die vielen Bugs beheben sollten. Es war für sie einfach unmöglich gewesen. Als Beispiele für das fehlerhafte Spieldesign nannte er unter anderem die langweilige Map und die Inventaransicht mit ihren zahlreichen Untermenüs.

Zudem sahen die Frauen laut Molyneux aus wie russische Kugelstoßerinnen und der Erzähler war "schrecklich". Und da Fable 2 fertig werden musste, die Bugs und die Designschnitzer aber noch immer allgegenwärtig waren, entfernten sie zahlreiche Features.

Und das war auch gar nicht so schlimm, denn kann man Molyneux glauben, wurden viele Features von den Spielern erst gar nicht genutzt, die es letztendlich doch mit ins Spiel geschafft haben. Eines davon war das Heiraten.

Wie man Molyneux mittlerweile aber kennt, gehört diese Art von "Schlechtmachen" mit zum Markteting, um Fable 3 noch interessanter zu gestalten.

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