Die im August kommende Renn-Simulation F1 2018 will mehr als nur gepflegten Motorsport bieten. Wiederum entwickelt ihr euren Wagen weiter und gebt neuerdings auch Interviews. In der Vorschau erfahrt ihr, was euch sonst alles erwartet.

Wie ist F1 2018 entstanden? Die Entwickler sprechen im Video:

F1 2018 - Career Developer Diary - Part 12 weitere Videos

Männlein oder Weiblein? Sportsmann oder Angeber? In F1 2018 steht der Fahrer (oder Fahrerin) mehr denn je im Vordergrund. Für eure hoffentlich glanzvolle Rennkarriere sucht ihr wie im Vorgänger Aussehen und Geschlecht aus, bevor es zu 21 Rennwochenenden der aktuellen Saison geht. Diese bauen sich gewohntermaßen aus dreiteiligem Training, Qualifying und Rennen auf.

Diesmal ist auch euer Können hinter den Kulissen gefordert. Denn zwischen den Events gebt ihr Interviews wie ein Profi. Dazu wählt ihr eine der vorgegebenen Antworten, die von diplomatisch bis frech rangieren. Auf diese Weise ebnet sich die weitere Karriere: Aussagen über ein schlechtes Auto sorgen für Missstimmung im Team, Schuldzuweisungen machen andere Fahrer vielleicht aggressiv. Doch im besten Fall unterbreitet euch ein anderer Rennstall ein lukratives Angebot.

F1 2018 in der Vorschau: Ihr könnt bis zu 124 Boni im Technikbaum freischalten.

Mehr Upgrades, mehr Sicherheit

Auch zwischen den Rennen ist auf dem Asphalt wieder viel geboten. Kenner von F1 2017 freuten sich über das bewährteUpgrade-System für den eigenen Wagen, das diesmal weiter ausgebaut wird. In einem Technikbaum schaltet ihr 124 Boni für Motorleistung, Aerodynamik oder Fahrwerk frei. Allerdings nur, wenn ihr fleißig Erfahrungspunkte sammelt. Entweder mit Rennsiegen oder mit wählbaren Trainings-Programmen in den Practice-Sessions.

Regeltechnisch hat sich dieses Jahr wenig am F1-Zirkus verändert. Ein wirklich spürbare Neuerung ist das Halo-System. Der Sicherheitsbügel über dem Cockpit sorgt für mehr Schutz des Fahrers, schränkt aber die Sicht empfindlich ein. Aus der Verfolger- oder Dach-Perspektive stört dieser nicht, allerdings im Cockpit. Deshalb baute Codemasters eine Option zum Abschalten der vertikalen Strebe ein, die ansonsten den Blick nach vorn hemmt.

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Rasen rund um die Welt

In F1 2018 befahrt ihr natürlich alle Pisten der Königsklasse von Australien bis zuletzt in Abu Dhabi. Neu zum Vorgänger ist Hockenheim-Ring sowie der Circuit Paul Ricard in Frankreich. Profis finden sich auf den weiteren Kursen schnell zurecht, was beim Gedränge am Start auch bitter notwendig ist. Lob gebührt jedoch der gegnerischen KI, die bei unserem Probespiel recht gut mitdenkt. Nur der virtuelle Sebastian Vettel demolierte einmal unser Heck beim Anbremsen. Das Schadensmodell rangiert vom lädierten Spoiler bis hin zum Totalschaden, was dank Rückspul-Funktion aber umgangen werden kann.

In Sachen Fahrphysik hat Codemasters leicht nachgebessert. Das bisher sehr agile Verhalten der Vehikel ist etwas feinfühliger geworden. Einsteiger kommen dank Fahrhilfen wie Traktionskontrolle, Bremshilfe oder einblendbarer Ideallinie gut zurecht. Profis erfreuen sich dagegen an neuen Kurz-Varianten mancher Strecken sowie an unterschiedlichen Tageszeiten sowie dynamischem Wetter-System samt volumetrischen Wolken.

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Die gute alte Zeit

Im Spiel tretet ihr nicht nur in Autos aus der aktuellen Saison an. 12 klassische Wagen des Vorgängers sind wieder mit dabei, darunter auch der Red Bull RB6 von 2010 oder Schumis Ferraris von 2002 und 2004. Zusätzlich finden sich acht weitere Vehikel: Vor allem gefallen dabei ältere Lotus-, McLaren- und Ferrari-Geschosse aus den 70er und 80er Jahren. Denn diese verlangen nach Können am Lenkrad und verwöhnen die Ohren mit brachialem Motorensound. Kurzum haben die Macher mit F1 2018 ein vielversprechendes Renn-Paket geschnürt.