F.E.A.R. 3 – Vorschau

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Alma, Fettel, Pointman: Familienfest des Grauens

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von Sebastian Thor, 01. September 2010 16:55 Uhr

Die Lausbubenzeit ist vorbei. Gestern jagten sie sich mit Holzpistolen und -schwertern, heute sind es MG, Schrotflinte und Co. Aber echte Bruderliebe geht weit über den Tod hinaus. Das wissen auch der alte F.E.A.R.-Protagonist, inzwischen bekannt als Pointman, und Paxton Fettel, immer noch bekannt als fiese Mistkrücke. In „F.E.A.R. 3“ müssen sie zusammenarbeiten.

Sieht aus wie F.E.A.R., spielt sich so und hat sogar einen Koop-Modus. Könnte richtig Spaß machen.AusblickEinen Grund zum Sich-an-die-Gurgel-Springen haben sie eigentlich nicht, eher zum Feiern. Die Familie bekommt Nachwuchs. Mutter Alma – ja, die kleine Göre im Kleidchen – ist schwanger und kurz davor, das wohl hässlichste, grässlichste und unverlässlichste Kind aller Zeiten zu gebieren. So ähnlich denkt sich das auch Co-Schreiber Steve Niles von den Day-1-Studios und ersetzt mein cooles Homoioteleuton durch „gefährlich“ und „übernatürlich“. Egal. Was auch immer da aus den Lenden flutscht, ist ganz sicher nicht das niedliche Baby, dem man die Fußsohlen kitzelt.

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Wer beim F.E.A.R.-2-Nachsitzen aufgepasst hat, dürfte mitbekommen haben, dass Alma schon dort einen runden Bauch bekam. Neun Monate später, gleichzeitig der erzählerische Einstieg in F.E.A.R. 3, steht sie kurz vor dem großen Wurf. Pointman (als Mensch) und Fettel (als Geist) müssen, aus welchem Grund auch immer, ihre Mutter finden und... tja, was eigentlich? Ihr einen ballistischen Scheitel ziehen? Sie in den Arm nehmen? Auf jeden Fall sind die beiden einstigen Streithähne enger verbunden, als ihnen lieb ist. Und sauer. Und zittrig im Zeigefinger. Jemand könnte draufgehen.

Screenshot zu: Alma, Fettel, Pointman: Familienfest des GrauensPointman, wie man ihn kennt: ballernd und ständig im Zeitlupen-Loop.

Oh, und damit später niemand meckern kann, er hätte F.E.A.R. 3 (oder F.3.A.R. im Marketing-Sprech) gern kooperativ mit einem Kumpel gespielt, ziehen die Entwickler eine Säule hoch, den Grundpfeiler des F.E.A.R.-Erlebnisses, wie sie sagen: den Koop-Modus. Zwar steht es jedem frei, die Kampagne als einsamer Pointman zu durchstreifen, wobei Paxton Fettel als blökende Stimme aus dem Off zu hören und manchmal zu sehen ist. Aber das kennt man ja. Witziger dagegen ist die Möglichkeit, beide Rollen mit menschlichen Spielern auszufüllen.

Herr Pointman beherrscht genau das, was er seit dem ersten Teil auf dem Kasten hat: ballern, den psychedelischen Zeitlupeneffekt bemühen, sich freuen, dass alles so tüdelig an ihm vorbeizischt. Mit Doppel-MP, Schrotflinte und allerlei klackerndem Rüstzeugs ist er der Revolverheld und agiert geradeheraus – im Gegensatz zu seinem Bruder. Fettel ist der verstohlene, fiese Mistkerl, der lieber von Feinden Besitz ergreift und seine perfiden Spielchen treibt.

Er kann zum Beispiel in den Körper jedes Gegners schlüpfen und ihn gegen seine ahnungslosen Kollegen aufwiegeln, indem er auf sie feuert. Ansonsten wirft er blutrote Geschosse, die Kontrahenten der Länge nach zerfleddern, oder lässt sie mittels Telekinese in der Luft schweben. Muss währenddessen ein Zombie-Arm dran glauben, nun ja, dann wurscht – die fauligen Ranzberge greifen weiterhin an, während das Blut spritzt und suppt und trieft.

Kommentare 4
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GOD22.07.2011 18:01
was schrieb:
denkt ihr bloß? wir deutschen sind ja sehr gründlich. es wird blitzeblank aussehen ;)
Wir können putzen jawohl!


Ja so gut gepuzt das das spiel nicht 1 cent wert ist! alles geschnitten pfff
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über_dir22.07.2011 17:58
lol
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Shandoral07.06.2011 21:28
Klingt so, als ob der Grusel aus Teil 1 nicht wieder auftaucht und das Spiel zu einem Shooter ohne Flair ausartet.

Schade...
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was04.09.2010 13:12
denkt ihr bloß? wir deutschen sind ja sehr gründlich. es wird blitzeblank aussehen ;)
Wir können putzen jawohl!
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