Nach zwei einfallsreichen wie witzigen Map-Packs für den Mehrspieler-Modus wird der Gruselshooter F.E.A.R. 2: Project Origin um die kostenpflichtige Mini-Kampagne Reborn erweitert. Entwickler Monolith erzählt die Geschichte um den Replica-Soldaten Foxtrot 813 und seine Verbindung zum gedankenkontrollierenden und tausendfach geklonten Paxton Fettel, den Serienveteranen bereits aus Teil 1 kennen. Wir verraten euch, ob sich der kurze Horrortrip lohnt.

F.E.A.R. 2: Reborn - Kurztest zum Kurz-Add-on

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Action pur: In Reborn steuert ihr gleich zu Beginn einen Mech.
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In einem knappen und stimmungsvollen Intro werden wir an den ersten Teil des hochspannenden Shooters erinnert: Fettel kniet auf dem Boden seiner sterilen Zelle. Aus Teil 1 wissen wir bereits, dass er dort ausbrechen und Kontrolle über sämtliche Replica-Soldaten übernehmen wird. Nach ein paar verstörenden Szenen der Zerstörung und Almas, für Experimente missbrauchtes Mädchen und Dreh und Angelpunkt der Geschichte von F.E.A.R., hören wir die Worte "Du wirst wiedergeboren..." und befinden uns anschließend in der Haut von Replica Soldat Foxtrot 813, der mit einem Mech und großem Knall auf einem baufälligen Hochhaus landet.

Nach diesem effektvollen Spielbeginn geht der Trip des einstigen Feindes genauso actionreich weiter: Ohne Probleme ballern wir uns im Sitz des mechanischen Ungetüms durch Horden von Sicherheitspersonal, müssen angreifende Hubschrauber abwehren und werden Zeuge eines umstürzenden Nebengebäudes, in das wir auf Befehl unseres Teamleiters zu Fuß eindringen sollen. Reborn spart nicht mit übernatürlichen Halluzinationen, so hören wir ständig Fettels Stimme und werden hin und wieder von Alma erschreckt. Sobald wir am Ziel unseres Squads angekommen sind, erreicht Fettels Einfluss seinen Höhepunkt – aber wir wollen nicht zu viel verraten. Nach der Ballerei durch den Baukomplex und das umgestürzte Hochhaus liefern wir uns Gefechte auf offener Straße und müssen uns durch die finstere Kanalisation kämpfen.

F.E.A.R. 2: Reborn - Kurztest zum Kurz-Add-on

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In der düsteren Kanalisation begegnet ihr flinken Mutanten.
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Foxtrot 813 ist zwar Replica-Soldat, trotzdem erhält er im Verlauf von Reborn die Fähigkeit, für kurze Zeit seine Reflexe zu erhöhen. Selbst mit diesem zeitverlangsamenden Talent bleiben die schlauchartigen Level des Mini-Add-ons anspruchsvoll, denn das Spiel schickt euch Unmengen an clever agierenden Gegnern auf den Hals, die euch oftmals von allen Seiten ans Leder wollen.

Fazit:

Die Story ist spannend, die Inszenierung effektvoll, die Szenerie abwechslungsreich und die Feuergefechte fordernd – gibt es überhaupt etwas zu meckern? Ja, denn es gibt weder neue Waffen noch Gegnertypen und selbst einige Levelbausteine wirken altbekannt. Außerdem flimmern nach wenig mehr als einer Stunde bereits die Credits über den Bildschirm. Etwas mehr hätten wir zum Preis von 800 Microsoft Points bzw. knapp 10 € schon erwartet. F.E.A.R. 2 - Reborn erscheint planmäßig bereits heute über X-Box Live, PlayStation Network und Steam.

F.E.A.R. 2: Reborn ist für PC, PS3 und Xbox 360 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.