Update: Wie Eurogamer von "mit der Situation vertrauten Quellen" erfahren haben möchte, mussten 55 Mitarbeiter die Evolution Studios verlassen. Das soll gut die Hälfte der Belegschaft sein. Einige der entlassenden Mitarbeiter könnten wohl als Vertragsarbeiter weiterarbeiten, aber das sei noch nicht entschieden worden.

Ursprüngliche Meldung: Nachdem der Start des Rennspiels DriveClub weniger rosig verlief, hat es Entwickler Evolution Studios jetzt mit Entlassungen getroffen.

Evolution Studios - Entlassungen beim DriveClub-Entwickler: die Hälfe soll betroffen sein *Update*

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Wie viele Mitarbeiter betroffen sind, bleibt noch unklar.
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Eine Zahl der entlassenen Mitarbeiter nannte Sony nicht, brachte aber zum Ausdruck, weiter an dem Spiel zu arbeiten. DriveClub soll als einer Art Service weiter bestehen – das restliche Team kümmert sich also um den weiteren Ausbau bzw. Updates.

Darüber hinaus soll auch weiterhin an der bis dato noch nicht veröffentlichten Plus Edition gearbeitet werden. Die sollte ursprünglich im Oktober vergangenen Jahres zusammen mit der Vollversion erscheinen, wurde aber wegen Launch-Probleme zurückgehalten.

Auch die Vollversion erschien viel später: ein Jahr nach dem Launch der PS4. Denn DriveClub sollte anfangs als Launch-Titel herhalten. Inzwischen ist DriveClub auf der PlayStation 4 gut spielbar.

Sony will nun schauen, ob man einige der entlassenen Mitarbeiter vielleicht in anderen Stellen der Worldwide Studios unterbringen kann. Denen gehört neben Evolution außerdem Naughty Dog, Guerrilla Games und Sony London Studio an.