Mit Everybody's Gone to the Rapture steht drei Jahre nach der Ankündigung das neue Spiel von The Chinese Room, dem Studio hinter Dear Esther, auf der PlayStation 4 zum Download bereit.

Everybody's Gone to the Rapture - Der Sprint-Button, den viele Tester übersehen haben

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So viel Rummel um einen Sprint-Button.
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Parallel dazu wurden Reviews veröffentlicht, die eine Sache kritisieren oder zumindest ansprechen: die Geschwindigkeit der Fortbewegung in dem Titel ist ziemlich langsam. Auch manche Spieler, die bereits ihre Hände an Everybody's Gone to the Rapture legen konnten, finden keinen Gefallen daran.

Doch scheinbar ist niemand auf die Idee gekommen, den R2-Button auf dem PS4-Controller länger gedrückt zu halten, denn dadurch wird die Figur schneller. Der Grund, warum dieses Feature von vielen Testern und Spielern unentdeckt blieb, ist die Tatsache, dass das Spiel selbst den Sprint-Button gar nicht erwähnt.

Creative Director, Dan Pinchbeck gab in einem Blog-Eintrag zu verstehen, dass dieses Sprint-Feature erst spät während der Entwicklung hinzugekommen ist. Zuvor sollte das Spiel das Sprinten nur als automatisches Feature einbringen, das aktiviert werden sollte, wenn man sich einige Sekunden nach vorne bewegte.

Sony Santa Monica hat das Spiel getestet, kurz bevor die Entwicklung ein Ende fand, und meinte, dass die Spieler selbst bestimmen wollen, wann sie sprinten. Also legte man dieses Feature auf den R2-Trigger und musste weitere Tests in Angriff nehmen, da dadurch das Pacing des Spiels möglicherweise geändert wurde und diverse Fehler auftreten könnten. All das habe Zeit gekostet.

Und dann kam auch irgendwann der Tag, an dem die Veröffentlichung bevorstand. Und eine Sache sei vermisst worden: die Erklärung für den Sprint-Button im Spiel selbst. Einzig wer sich die Online-Anleitung angesehen hat, wusste von dem Sprint-Button. Alle anderen, die nur dem folgten, was das Spiel einem vorsetzte, mussten selbst darauf kommen.

Pinchbeck zufolge hätte man als Entwickler noch vor der Veröffentlichung auf den Sprint-Button aufmerksam machen sollen: "Das war eine schlechte Entscheidung, für die wir in den Reviews bezahlt haben. Aber wichtiger ist, dass wir das an die Spieler weitergeben, was wir jetzt getan haben."

Inzwischen haben einige Tester ihre Reviews entsprechend angepasst.

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