Eternal Sonata – Test

XBox 360

Ein Spiel wie ein Kunstwerk: die Japaner auf den Spuren von Chopin.

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von Nedzad Hurabasic, 04. November 2007 15:01 Uhr

Es gibt einige Videospiele, die werden mit interaktiven Filmen verglichen. Auch Eternal Sonata könnte in diese Kategorie eingeordnet werden, noch näher kommt man diesem japanischen Rollenspiel aber wohl mit der Einordnung als virtuelles oder interaktives Gemälde - so opulent und beeindruckend sind die malerischen Umgebungen des Spiels. Lebendig gewordenes Stillleben sozusagen. Doch das Xbox-360-Spiel hat noch einiges mehr zu bieten als farbenfrohe Landschaften, wie wir bei einem Ausflug in die Traumwelt eines berühmten Komponisten erfahren durften.

Episches Opus?

Eternal Sonata bietet eine märchenhafte JRPG-Traumwelt, in der man nicht von Random Encounters terrorisiert wird!FazitDie Handlung von Eternal Sonata spielt in den Träumen des auf dem Sterbebett liegenden polnischen Pianisten Frederic Chopin. Während er im Jahre 1849 komatös nach außen hin dem Tode entgegensiecht, entfaltet sich in seiner Gedankenwelt ein buntes Abenteuer, das es farbenprächtiger bisher wohl noch nicht gegeben hat.

Screenshot zu: Ein Spiel wie ein Kunstwerk: die Japaner auf den Spuren von Chopin.Da irrt der gute Doktor aber ganz schön...

Vordergründig geht es dabei um eine Fantasywelt, in der ein gewisser Graf Waltz seine Untertanen tyrannisiert und mithilfe eines Minerals zu willenlosen Sklaven macht. Wer aber zwischen den Zeilen liest, kann durchaus die Verflechtung der Storyelemente wie Revolution (mit dem historischen Aufstand der Polen gegen Russland) und Krankheit (der des Musikers - Tuberkulose) durchschauen und somit die ernste Thematik hinter dem Rollenspiel erkennen.

Im Mittelpunkt steht aber natürlich das Rollenspiel japanischer Machart. Ihr trefft auf verspielte, kindliche Charaktere mit großen Augen, die bisweilen stark an das Anime-Genre erinnern. Die Spielfiguren tragen dabei Namen wie Polka, Beat oder Allegretto und spiegeln auf diese Weise die musikalische Bedeutung des Spiels wider, auch wenn man selber leider nur am Rande mit einer kleinen Side-Quest halbwegs musikalisch gefordert wird.

Kommentare 2
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HumpelKeksHumpelKeks25.07.2011 11:35
die spielmechanik ist super, die kämpfe machen richtigs viel spaß vorallem die bosskämpfe, speicherpunkte sind fair. die story ist nicht episch, die story ist lächerlich und an vielen punkten im spiel künstlich in die länge gezogen, vor allem am ende. da merkten erst dass den entwickler jede idee flöten gegangen ist. bis zum gewissen punkt im spiel denkt man sich "boeh ey cool, kommen da noch coole storywendungen" und JA die kommen auch aber leider nur noch ins langweilige, negative, einfalllose geböööööööööööööööns. das spiel hat leider kein einziegen höhepunkt und die angeblich dramatischen wendungen in der geschichte sind vorhersehbar oder einfach nur unlogisch. ich habe es mir gebraucht für 10 € gekauft, habe 30 stunden damit verbracht. es hat spaß gemacht, kauft euch das spiel nur im super sonder angebot, oder wenn ihr auf´s leiden steht durch dumme gesichten die pausenlos in die länge gezogen werden. vorteil ist das man jede sequenz abbrechen kann nur nicht die schluss sequenz, die zum schnarschen langweilig ist, wo krampfhaft versucht wird den spiel noch ne moral zu verpassen. ich dachte mir "scheiße, warum geht das nicht weg zu drücken!?" in dem sinne, viel spaß beim spielen.
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Liebes Gamona Team05.11.2007 09:52
Leider habt Ihr immernoch nicht Eure aggressive Trailerpolitik überdacht.
Beim Lesen diesen Artikels wurde ich 3 mal von Tabula Rasa unterbrochen. Das geht so nicht!
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