Am vergangenen Sonntag kam es zu einem Zwischenfall im Fußballspiel zwischen den Young Boys und dem FC Basel. Dieser hatte aber nur wenig mit dem eigentlichen Spiel zu tun. Stattdessen schlossen sich die Ultras beider Lager zusammen, um gegen eSports zu demonstrieren.

So wurde das Match für knapp zwei Minuten unterbrochen, als die Young Boys-Fans Tennisbälle und Controller auf das Spielfeld warfen. Auf den Controllern wurden Slogans wie "F*ck eSports" gefunden. Zudem entfalteten die Young Boys-Ultras ein riesiges Banner, auf dem ein Pause-Symbol zu sehen war. Auch im gegnerischen Lager der FC Basel-Fans fand sich ein Banner, dieses Mal mit dem Slogan "Scheiss eSport". Das Match wurde nach der kurzen Unterbrechung fortgesetzt und endete 7 zu 1 für Young Boys.

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Warum die Aufregung?

Die Fans beider Mannschaften wollten damit ihren Unmut über die Entscheidungen der Verantwortlichen kundtun. Diese investieren Geld in eSports. FC Basel hat beispielsweise ein eigenes Team in FIFA 19. Die Fans würden das Geld wohl lieber beim echten Verein sehen. Ob sich die Entscheidungsträger von der Protestaktion aber beeinflussen lassen, darf man bezweifeln.