Exileh ist nicht nur der Midlaner des europäischen League of Legends Teams Unicorns of Love, sondern aktuell vielleicht sogar der beste eSportler den Deutschland zu bieten hat. Nach einem erfolgreichen Match gegen den direkten Konkurrenten um Platz 1, H2K, haben wir uns mit dem Ausnahmetalent zusammengesetzt, um die bisherigen Spiele sowie die kommenden Wochen zu erörtern.

Das war ja ein spannendes Spiel das ihr gegen H2K abgeliefert habt! Wie fühlst du dich nach dem Sieg?

Fühlt sich natürlich ziemlich gut an 2-1 zu gewinnen, aber ich bin trotzdem noch ein wenig enttäuscht. Wir hätten auf jeden Fall auch 2-0 gewinnen können, das zweite Spiel war ziemlich knapp. Der Unterschied zwischen den Trainingsspielen und zu dem was wir dann letzten Endes auf der Bühne leisten, ist auch noch ziemlich groß. In den Trainingsspielen spielen wir viel solider, jeder ist natürlich auch seinen eigenen PC, seine eigene Maus, seinen eigenen Bildschirm gewohnt, dementsprechend dauert es auch ein bisschen, bis dann jeder auf der Bühne ähnlich gut spielt.

Spiel die Nervosität der neuen Spieler, Xerxe und Samux, da möglicherweise noch ein bisschen mit rein?

Die beiden sind schon ziemlich selbstbewusst. Beide haben auch schon ihre Erfahrungen mit der Bühne gemacht, Samux hat schon LCS gespielt, da war noch keiner von uns Profi. Xerxe hingegen hat in der Türkei auf der Bühne gespielt, auch schon Erfahrungen diesbezüglich gesammelt. Ich denke daher nicht wirklich, dass die Nervosität durch das Publikum kommt, es liegt einfach an den ungewohnten Geräten.

Du meintest in unserem ersten Interview, dass du noch ein paar Probleme hättest, was die Nervosität angeht. Hat sich das mittlerweile gelegt?

Was meine Wenigkeit angeht, für viele Midlane Champions muss man sehr gutes Micro an den Tag legen und das ist eben der Punkt, wo man die großen Unterschiede zwischen den Trainingsspielen und richtigen Spielen merkt. Aber je länger das Match dauert, desto mehr gewöhnt man sich dran.

Außerdem sind wir jetzt Erster innerhalb unserer Gruppe, haben einen wichtigen Gegner geschlagen. Das fühlt sich schon gut an und sollte auch mein Selbstbewusstsein positiv beeinflussen.

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