Autor: Marcel Kranz
Am 14. Dezember feiert das Fantasy-Epos »Eragon« sein Kino-Debüt. Doch schon jetzt können Computerspieler in einer virtuellen Kopie der Fabel-Welt Algaesia die Abenteuer um das Vermächtnis der Drachenreiter miterleben.
Sowohl Film als auch Spiel basieren auf dem ersten Teil der Bestseller-Buchreihe »Eragon« von US-Jung-Autor Christopher Paolini. Und wo immer sich eine Erfolg versprechende Lizenz verbirgt, sind die großen Publisher in Sichtweite. Im Falle von »Eragon« erhielt Vivendi Games zusammen mit den Stormfront Studios den Zuschlag. Mit Letzterem hat man im Grunde den passenden Entwickler gefunden, stammt doch die Spiel-Umsetzung »Der Herr der Ringe - Die zwei Türme« ebenfalls aus ihrer Feder.
Zocken statt lesen: Was macht mehr Spaß?
Im Fantasy-Königreich Algaesia sind die friedlichen Tage längst gezählt. Die Drachenreiter, welche einst für den Frieden in der Welt sorgten, wurden von ihrem machthungrigen Gefolgsmann Galbatorix verraten. Zusammen mit seinen Anhängern schlachtete der zukünftige Tyrann alle ab, die sich ihm in den Weg stellten. Doch schon bald sollte es jemanden Neues geben, der seine Pläne durchkreuzen würde. Dieser Jemand trägt den Namen Eragon und ahnt noch nichts von seiner Bestimmung.
Was hier auf unsere Helden zuspringt, nennt sich Ra'zac und sollte bloß nicht unterschätzt werden! Als er sich eines Tages auf die Jagd in den Gebirgszug Buckel begibt, findet er einen geheimnisvollen blauen Stein, dem wenig später das Drachenweibchen Saphira entschlüpft und dem jungen Jäger unwiderruflich das Vermächtnis der Drachenreiter zuteil werden lässt. Seit diesem Augenblick ändert sich das Leben des 15-Jährigen ebenso drastisch wie unsanft, denn der fiese König Galbatorix hat seine Schergen schon auf die Fährte des auserkorenen Drachenreiters gelockt.
Als Eragon nach Hause geht, haben ihn die Häscher des Bösen bereits eingeholt. Alles ist abgebrannt und sein Onkel gemeuchelt. Verzweifelter denn je findet Eragon einen Verbündeten: den alten Geschichtenerzähler Brom. Er entpuppt sich als letzter Überlebender der Drachenreiter. Gemeinsam begeben sie sich auf die Reise, um das Königreich davor zu bewahren, in Dunkelheit zu versinken.
Soviel zur Story. Das Fantasy-Epos wird hauptsächlich von Cut-Scenes in Spielgrafik wiedergegeben. Sofern ihr mit der »Eragon«-Matiere vertraut seid, werdet ihr über diese nur eure Köpfe schütteln können: Die Erzählung wird viel zu schnell vorangetrieben und vor allem lieblos hingeklatscht.
von Vivendi Games, Stormfront StudiosGenre: Action AdventureGBA: unbekannt
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Abgeschreckt wurde ich bis dahin nur vom hohen Preis, der meiner Meinung nach doch etwas übertrieben ist.
Jetzt jedoch werde ich es mir noch einmal gründlich überlegen, ob es sich lohnen würde, zu warten bis der Preis vielleicht etwas nachlässt, und das Spiel dann zu kaufen. Nach diesem Bericht jedoch zweifle ich ernsthaft daran, ob man nicht ohne das Spiel auskommt - auch als echter Fan (oder besser gerade deswegen).