Epic Games - Weg von Singleplayer-Spielen, hin zu Free2Play-Multiplayer

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Paragon ist eines von Epic Games' künftigen Spielen.
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Epic Games (Gears of War) könnte künftig auf Singleplayer-Spiele mit einer umfangreichen Kampagne verzichten. Das zumindest berichtet Polygon und meint, von mehreren aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern des Studios erfahren zu haben, dass der Fokus der Entwicklung weg von Singleplayer-Titeln getrieben wird.

Stattdessen sollen die Fans mehr Spiele wie die Free2Play-Titel Paragon oder auch Fortnite erwarten. Der Grund scheinen vor allem die hohen Kosten zu sein, die für die Entwicklung eines Kampagnen-getriebenen Spieles fällig sind.

CEO Tim Sweeney zufolge würde die Wirtschaftlichkeit der Spiele die Entwickler dazu drängen, mit großen Publishern zusammenzuarbeiten – anders sei das nicht machbar. Epic Games will also eher weg von solchen großen Projekten und mit dem kreativen Fokus eine Art "Indie-Spirit" einfangen, um beispielsweise mehr Eigenständigkeit und Unabhängigkeit zu erreichen.

Kein Singleplayer-Spiel mehr von Epic Games?

Dieser Wechsel bzw. dieses Umdenken soll nach der Veröffentlichung von Gears of War: Judgment stattgefunden haben, zumal die Entwicklungskosten immer höher ausfielen. Das erste Gears of War kostete in der Entstehung 12 Millionen US-Dollar und brachte 100 Millionen an Umsatz ein, was äußerst profitabel war. Hätte Epic Games laut Sweeney jedoch Gears of War 4 entwickelt, das sich aktuell bei The Coalition in Arbeit befindet, so hätten die Kosten für die Entwicklung bei mehr als 100 Millionen Dollar gelegen.

Veröffentlicht werden sollen die kommenden Spiele von Epic Games in dynamischer Form. Oder anders ausgedrückt: unfertig. Und während die Spieler in den jeweiligen Welten verbringen, werden immer mehr Inhalte und Features hinzugefügt.

Spielekultur - Meilensteine der Spielegeschichte

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