Die Unreal Engine dürfte für kleinere Entwickler wieder etwas interessanter geworden sein, da die Gebühren an Epic Games nun erst bei einem deutlich höheren Umsatz fällig werden. Erst ab 50.000 US-Dollar bekommt auch Epic einen Anteil von den Verkäufen, vorher lag diese Grenze noch bei 5.000 US-Dollar.

Epic-Mitgründer Mark Rein erklärt im offiziellen Forum den Gedanken hinter dieser Veränderung. „Wir sind wirklich begeistert von den fantastischen Sachen, die manche Leute mit dem UDK erstellt haben. Wir wissen, dass viele erst in dem Geschäft angefangen haben und bis zu einem Umsatz von 50.000 US-Dollar keine Gebühren zahlen zu müssen sollte ihnen helfen, eine finanzielle Grundlage zu schaffen, um ein qualitativ hochwertiges Entwicklungsgeschäft aufzubauen.“

Bei nicht-kommerziellen Projekten ist das UDK (Unreal Development Kit) weiterhin kostenlos. Erst wenn man sich entscheidet, das eigene Spiel auch zu verkaufen, wird eine einmalige Lizenzgebühr fällig und bei einem Umsatz über 50.000 US-Dollar schließlich die zusätzlichen Abgaben.

Das UDK ermöglicht bereits die Entwicklung von Projekten auf Basis von iOS-Geräten. Womöglich sehen wir bald mehr Apps, die mithilfe des UDK entwickelt wurden.