AAA-Spiele sind eine vom Aussterben bedrohte Spezies - zumindest ist sich Epics Tim Sweeney sicher, dass man künftig weniger Titel mit einem großen Budget sehen wird.

Wie er anführte, verändere sich die Industrie und in der neuen Generation würden sich im Vergleich zur letzten nur ein Drittel so viele AAA-Spiele in Entwicklung befinden. Jedes davon habe - so scheine es jedenfalls - ein dreimal so hohes Budget. Daher ist er der Ansicht, dass AAA-Spiele in Zukunft die Minderheit darstellen werden. Indie-Spiele unterschiedlichster Größenordnung würden schließlich die Lücken füllen.

Die Spiele werden auf eine neue Art und Weise entwickelt. Die Entwickler sitzen Sweeny zufolge nicht mehr für eine längere Zeit daran und veröffentlichen ihr Spiel dann mit einer großen Marketingkampagne, stattdessen sind es eher Kickstarter-Kampagnen und Preview-Versionen. Er bezeichnet es als eine sehr interessante Zeit für die Branche.

Aber AAA-Spiele, also Titel mit einem riesengroßen Budget, soll es nach wie vor geben. Aktuell arbeitet Epic an drei neuen Spielen basierend auf der Unreal Engine 4. Neben Fortnite sind das ein unangekündigtes Mobile Game (vermutlich ein neues Infinity Blade) sowie ein "High End Next-Gen Game". Und das wiederum soll die Fähigkeiten der neuen Engine demonstrieren und sie an ihre Grenzen bringen.

Auf der E3 ist mit einer Vorstellung beider Spiele wohl nicht zu rechnen, da sie sich noch in der Vorproduktion befinden. Auf der Messe aber soll man dafür Spiele von Drittherstellern sichten, wobei sich viele noch unangekündigte AAA-Titel in Entwicklung befinden sollen.