Die Konami of Europe GmbH hebt in diesem Frühling die Starterflagge für den PlayStation 2-Titel Enthusia Professional Racing, einem außergewöhnlich realistisches Rennspiel mit einer Vielzahl an lizenzierten Wagen.



Manabu Akita, der geistige Vater des Edel-Racers, ist ein Veteran des Racing-Genres. Der in Tokio ansässige Produzent hat den Titel mit einem Höchstmaß an Hingabe entwickelt. Akita und sein Team setzten es sich zum Ziel, das Rennspiel mit dem bislang höchstem Grad an Realismus zu erschaffen - systemübergreifend für alle gegenwärtig erhältlichen Home-Entertainment-Systeme. Im Vergleich zu früheren Versionen überarbeiteten und verfeinerten sie noch einmal sämtliche entscheidenden Elemente, von den Bewegungen und dem Handling der unterschiedlichen Wagen bis hin zur Übertragung und Darstellung der G-Kräfte wie auch der Traktion, die nun perfekt realisiert wurde. Außerdem wollten Akita und sein Team ein Spiel schaffen, in dem nicht die Tuning-Möglichkeiten im Vordergrund stehen, sondern fahrerisches Können belohnt wird. Sie entwickelten deshalb ein Bonus-System, das die Spieler anspornt, ihre Fähigkeiten auf der Rennstrecke zu trainieren und bestmöglich zu entwickeln. Trotzdem kommt sinnvolles Tuning, um den Wagen bestmöglich auf Streckencharakteristiken, eigenen Fahrstil und Wetter ab zu stimmen, nicht zu kurz.



Zwei Faktoren liegen dem erfolgversprechenden Konzept des PlayStation 2-Blockbusters zugrunde: Das VGS (Visual Gravity System) und der "Enthusia Life"-Modus. Das VGS ist eine Neuentwicklung von Akita und seinem Team und unterstützt die Spieler während des Rennens. In der Mitte des Bildschirms stellen vier kleine Icons die Reifen des Wagens dar, während ein kleiner gelber Ball durch seine Bewegungen die Richtung und Stärke der G-Kräfte anzeigt, welche auf den Wagen einwirken. Mit Hilfe dieser Anzeige kontrolliert der Spieler besonders die meist rennentscheidenden Kurvenfahrten, indem er die auf den Wagen wirkenden Fliehkräfte gezielt verringert, unkontrolliertes Driften vermeidet - und so mit fortschreitendem Training schnellere Rundenzeiten erzielt.



Gleichzeitig verleiht der "Enthusia-Life"-Modus dem Titel eine bislang noch nicht bekannte Tiefe und fordert die Spieler auf, ihr fahrerisches Können bis zum Limit zu treiben. In diesem Modus beginnen die Spieler eine lange Saison von wöchentlichen Rennen und sammeln im Wettbewerb gegen Computer-Fahrer "Enthu"- und "Skill"-Punkte. Jeder Spieler beginnt die Saison mit einer festen Zahl an "Enthu"-Punkten, die sich jedoch auch verringern, wenn der Fahrer zu halsbrecherisch vorgeht oder sich auf der Rennstrecke rücksichtslos verhält. Wenn alle "Enthu"-Punkte verbraucht sind, disqualifiziert sich der Spieler automatisch für das nächste Rennen.



Gegengewicht zu den "Enthu"-Punkten sind die "Skill"-Punkte, die der Spieler erhält, wenn er möglichst nah an der Ideallinie fährt oder Kollisionen während der Rennen vermeidet. Die "Geschicklichkeits"-Punkte können auch verwendet werden, um die "Enthu"-Punkte wieder aufzustocken und so die Chancen im laufenden Wettbewerb zu verbessern.



Akitas Ziel, vor allem fahrerisches Können zu belohnen, kommt auch in dem komplett neu entwickelten "Quoten"-System zum Ausdruck. Während in den meisten Rennspielen die Spieler ihre vorhandenen Fahrzeuge modifizieren und beispielsweise dank zusätzlicher Motoren-Power Rennen gewinnen, werden in Enthusia Professional Racing die richtig schnellen Wagen erst dann freigeschaltet, wenn die Spieler aus ihren verfügbaren Autos das Maximum herausgeholt haben. Respekt auf der Piste und Zugang zu besseren Fahrzeugen erwerben sich die Fahrer ohnehin am ehesten, indem sie zunächst im Umgang mit den Basis-Modellen gute Renn-Leistungen zeigen. Wenn sie dann durch geschicktes Fahren ein Rennen in einem vergleichsweise schlecht ausgestatteten Wagen gewinnen, erhalten sie auch schneller Zugang zu den PS-stärkeren Autos. Und nicht nur von denen hat der Konsolen-Blockbuster reichlich zu bieten: Insgesamt sind lizenzierte Fahrzeuge von mehr als 50 Herstellern vorhanden; die Palette reicht von scheinbar unspektakulären Familienfahrzeugen bis hin zu begehrten und seltenen Supersport- und Rennwagen.



Um den Spielern die Erlangung immer besserer fahrerischer Fähigkeiten zu erleichtern, bietet das Videogame die authentischste Steuerung, die es bislang in einem Rennspiel gab. Zusammen mit dem VGS ist nicht nur volle Kontrolle über Kupplung und Bremsen gewährleistet. Dank der monatelangen Testfahrten von Akita und seinem Team weisen die unterschiedlichen Automodelle auch ein erkennbar unterschiedliches Fahrverhalten auf. Der kluge Einsatz des Analog Controllers und der Schultertasten gibt dem Spieler ebenso umfassende wie effektive Kontrolle über die Autos und sorgt damit für noch mehr Realismus.



Enthusia Professional Racing bietet zudem einen "Driving-Revolution"-Modus, der entwickelt wurde, um Reaktionsschnelligkeit und fahrerisches Können zu testen, mehrere "Zeitfahren"-Stages, in denen man gegen die Uhr fährt, sowie eine Mischung aus fiktiven und realen Kursen rund um den Globus, darunter Strecken in bekannten europäischen Städten oder auch zufalls-generierte Wüstenkurse. Alle diese Neuerungen machen den Titel zu einem Meilenstein im Rennspielgenre.

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