Empire: Total War – Test

PC

Der nächste Streich für Strategiefans

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von Nedzad Hurabasic, 02. März 2009 16:00 Uhr

Deutschland ist ein Land voller Mini-Napoleons. Strategiespiele sind hier so beliebt wie kaum woanders auf der Welt. Wir lieben es, Armeen zu kommandieren, taktische Marschrouten aufzustellen, an Wirtschaftsschrauben zu drehen und schließlich den ganzen Globus zu erobern.

Diese Möglichkeit bietet auch das neue Empire: Total War von The Creative Assembly, das damit gleichzeitig einen der wichtigsten SEGA-Titel des Jahres an den Start bringt. Die Strategiespiel-Spezialisten haben in der Vergangenheit bereits mit Titeln wie Medieval: Total War oder auch Rome: Total War gezeigt, dass sie dieses Genre bestens beherrschen. Nun soll mit Empire ein weiterer Meilenstein folgen.

Kompakter Geschichtsunterricht

Kein Meisterwerk, aber ein absolut herausragendes Strategiespiel mit Macken.FazitWer sich für die Total War-Serie interessiert hat vermutlich ein kleines Faible für geschichtliche Zusammenhänge. Die Entwickler verfrachten uns mit schöner Regelmäßigkeit etwa in das goldene Zeitalter Roms, ins Mittelalter oder wie mit Empire ins 18. Jahrhundert - die Epoche, in der die Vereinigten Staaten ihre Unabhängigkeit von Großbritannien erkämpften. Dieser Weg zur Unabhängigkeitserklärung (4. Juli 1776) dient in dieser Episode als eine Art ausführliches Tutorial ("Der Weg in die Unabhängigkeit"), das Neulinge und Veteranen gleichermaßen in die Spielelemente einführt bzw. neue Aspekte demonstriert.

Screenshot zu: Der nächste Streich für StrategiefansEinheiten, die sich diesen Elefanten gegenübersehen, verlieren rasch an Moral.

So kämpft man als Siedler zunächst gegen Indianerstämme, schlägt sich mit Franzosen und schließlich tritt man gegen die englischen Rotröcke an, um seine Freiheit zu erhalten. Diese ersten Kapitel werden mit einigen kurzen Zwischensequenzen zusammengehalten, eine vollständige Geschichte erwächst daraus jedoch trotzdem nicht.

Im Mittelpunkt von Empire: Total War steht, wie auch bei seinen Vorgängern, die sogenannte Hauptkampagne, bei der ihr die Kontrolle über jeweils eines von elf Völkern (z. B. Preußen, Russland, Osmanen, England) übernehmt. Auch hier wird euch der Bezeichnung zum Trotz keine zusammenhängende Story erzählt. Ihr erlebt vielmehr eine Abfolge von Kapiteln, in denen ihr mit eurer gewählten Fraktion im Mittelpunkt steht und feste Zielvorgaben erhaltet.

Screenshot zu: Der nächste Streich für StrategiefansDie detaillierten Einheiten sind ein wahrer Augenschmaus.

Je nach eingestellten Parametern, Schwierigkeitsgrad und gewünschter Spiellänge, werden die Siegvoraussetzungen angepasst. In der Regel geht es auch in dieser Folge darum, vor Ablauf der Zeit (1700 - Ende 1750 oder 1799) bestimmte Territorien eingenommen zu haben und ein gewisses Maß an Provinzen in sein Reich "einzugliedern". Als neue Siegbedingung gibt es diesmal jedoch auch die Prestige-Wertung: Ein Index, der die wirtschaftliche und militärische Macht der Nationen übersichtlich darstellt und mit einer Punktewertung versieht.

Kommentare 34
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also20.10.2009 14:07
am mittwoch kaufe ich mir das nachdem was ich gelesen hab is das spiel einfach nur gel in youtube hab ich es mir auch reingezogen voll geil
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henk03.04.2009 16:33
wann kommt dieser patch zur multiplayerkampgnenkarte denn raus weiss das jemand? MFG henk
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max22.03.2009 16:25
hallo, ich habe einen pc der den mindestanforderungen von empire total war gerade so entspricht(älteres modell). reicht das aus um das spiel ruckelfrei zu spielen? hab bei der grafik und den riesigen schlachten so meine zweifel. danke im voraus.
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Kame JoshKame Josh08.03.2009 11:54
so falls es noch jemanden interessiert... nachdem ich nun ausgibig gezockt habe ist mir etwas aufgefallen was ich bir bei der Total War serie nie erwartet hätte...
Mir macht die Kampangnenkarte mehr Spaß als die Kämpfe, nicht dass mir die Kämpfe weniger Spaß machen als früher beim Rome, aber die Kampagnenkarte ist so komplez mit der ganzen Forschung und den Gebäuden, dass es einfach unheimlich viel Spaß macht dor verschiedene taktiken auszuprobieren, unglaublich, das hätte ich einfach nicht erwartet, teilweise lass ich schlachten auch auswürfeln, weil ich einfach nicht auf die nächste runde warten will sondern so schnell wie möglich die nächste Forschung auswählen will oder endlich eine Universität bauen will.
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VonKesslerVonKessler06.03.2009 17:49
Habe mir das Spiel gekauft und bis jetzt nur eins feststellen können
"Alle Steamserver sind zur Zeit überlastet, bitte versuchen sie es später noch einmal“. Ist das nicht ein toller Service für ein ca. 45 € teures Spiel. Und das geht seit Stunden so, wenn Steam doch einmal eine Verbindung aufbaut bricht sie irgendwann einfach zusammen und man muss wieder von NULL anfangen. Der Download dauert mit einer 16000 Leitung ja nur schlappe 2 Stunden und 24 Minuten. Ich kann allen nur dringend empfehlen sich mit dem Kauf ein paar Tage zeit zu lassen wenn ich euren Rechner nicht 24 Stunden laufen lassen wollt, in der Hoffnung das der Download wenn er läuft es tatsächlich bis zu Ende schafft.
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BoZZ05.03.2009 18:59
Spiel is geil. Ihr noobs
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negerjude05.03.2009 16:55
lol kontrapunkt keine story lächerlich
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EagleXEagleX05.03.2009 12:20
Habe das Spiel gestern auch mal angespielt. Die Kritik mit der KI, Wegfindung in Landschlachten etc. stimme ich voll zu.

Warum es mich dennoch nicht groß stört ist die gelungene Strategiekarte. Die Gefechte lasse ich zu 95% auswürfeln und ich weis, das ist nicht Sinn der Sache, dennoch habe ich großen Spaß am Spiel und die Suchtwirkung ist wirklich imens. Angespielt und nach "ner Weile" mal auf die Uhr geschaut. 4 Stunden kommen einem vor wie 1,5 Stunden!

Die Ladezeiten und die bei mir zu leise Vertonung (habe schon alle Einstellungen probiert) stören mich noch. Die Installation ist mir mit Steam auch sauer aufgestoßen, siehe Diskusion Datenschutz/kein Wiederverkauf möglich.
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Firewall05.03.2009 10:34
@Kame Josh
Steam erschafft zwei grundsätzliche Probleme:
1. Gekaufte Ware ist nur mit gutem Willen von Steam?(wer ist das?) nutzbar - weltweite Problematik (Diskussion DRM).
Irgendwie erinnert das alles schon an sehr schwarze und böse SF Literatur.
2. Wer Microsoft, Steam oder ähnlichen SW-Herstellern ungeingeschränkt den eigenen und mit privaten Daten ausgestatteten Rechner freigibt ist mitschuldig am derzeit globalem Problem des Ausspionierens (oder sogar noch Schlimmeres).
Für mich ist es eine Frage des Anstands, dass Software ohne extra Aufforderung niemals Daten(egal welche) in fremde Netze sendet!
Wahrscheinlich wird sich aber irgendwann einmal der Gesetzgeber dazu äußern müssen, da Anstand heute leider kein Qualitätsmaßstab ist.
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blacksun8404.03.2009 19:34
Steam ist zweischneidig. Schon praktisch, da z.B. Patches automatisch geladen werden,aber viele Fans in Gegenden ohne gutes DSL haben Probleme mit Steam und dem Kuhkaff-DSL. Außerdem ist bei Steam das selbe Problem wie bei DRM, dass man nicht weiß, ob nicht in 5 Jahren Spiel x nicht mehr läuft, da der Entwickler dieses nicht mehr unterstützen will.
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Kame JoshKame Josh04.03.2009 18:14
also hier mal nach ca 8 stunden spielzeit ein paar eindrücke:

KI-wegfindung ist tatsächlich nicht immer so wie man sich das vorstellt, da muss man manchmal den genauen weg vorgeben, aber eigentlich auch ein bisschen logisch, da sie sich einfach den kürzesten weg sucht. allerdings wenn man wie ich sowieso immer viel gefuzelt hat auch bei den alten spielen, dann schlägt sich das nicht weiter negativ nieder, nur einfach einheit anklicken auf weitentfernten gegner los schicken wird hald nicht funktionieren, wer sowas macht sollte aber sowieso die finger von TW lassen.

ich bin froh dass ich road to independence endlich fertig habe und nun so spielen kann wie ich will und nicht an vorgaben vom spiel halten muss... ich bin richtig froh das keine story drin vorkommt an die man sich halten muss.

Was mir etwas bitter aufstößt sind die viel zu einfachen seeschlachten, hatte zwar bisher noch nicht sehr große schlachten, aber die die ich hatte die wurden ratzfatz gewonnen und sogar noch die schiffe erobert. im vergleich zu den landschlachten ein witz.

@firewall... ich freu mich eigentlich über steam, einerseits kann ich mich so schnell mit meinen freunden verabreden wenn ich spielen will, andererseits muss ich mich nicht informieren wann der nächste patch kommt, sondern der wird automatisch runtergeladen und dass sehen alle die das spiel bisher gekauft haben genauso, frag mal in den communitys nach, wer nicht mit extremen vorurteilen reinging der hat absolut nichts mehr gegen steam ;)

so das wars bis jetzt hoffentlich haben andere noch genau soviel spaß wie ich am spiel und hoffentlich gibts wirklich bald ne multiplayer map
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Firewall04.03.2009 17:37
Danke für den Test, aber es scheint hier doch völlig untergegangen zu sein, dass das Spiel nur über Steam läuft.
Vielleicht sollte der Rezensent hier mit der Information etwas nachbessern.
Was denken sich eigentlich die Verleger dabei?
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Alexander04.03.2009 13:32
Ein Fanboi eben...
Die Sache mit der Wegfindung hat mir schon in Rome Total War den Spaß versaut und in Medieval II war sie ja enorm schlecht und nun noch schlechter?
Das ist ein absolutes Totschlagargument gegen das Spiel, denn was hat das mit Strategie zu tun, wenn man nur Glück braucht, wie die Einheiten reagieren?
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Alexander04.03.2009 13:12
Ein Fanboi eben...
Die Sache mit der Wegfindung hat mir schon in Rome Total War den Spaß versaut und in Medieval II war sie ja enorm schlecht und nun noch schlechter?
Das ist ein absolutes Totschlagargument gegen das Spiel, denn was hat das mit Strategie zu tun, wenn man nur Glück braucht, wie die Einheiten reagieren?
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Bruce Laa04.03.2009 12:41
sehe ich eben komplett anders. der beginn von empire zeigt ja auch sehr gut, wo es hingehen könnte: eine nachvollziehbare, durchgängige geschichte, die leider sehr schnell endet. da wäre eben mehr drin gewesen und das ist vermutlich auch mit diesem kritikpunkt gemeint

Alese klingt so, als sei er von einer konkurrent-seite engagiert oder vom publisher, um hier schlechte stimmung zu verbreiten ;)
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Tobias04.03.2009 12:04
wer für so ein strategiespiel eine zusammenhängende story verlangt hat wohl zuviele weichspüler rts gespielt. ich habe bislang kein historisches rts gezockt, wo es eine story zu gab. man spielt immer nur in dem zeitalter und bestimmt den weg selber. gäbe es dort eine lineare story würden doch nur die strategischen freiheiten eingeschränkt. dann spielt man die kampagne einmal durch und nie wieder, weil das zweite durchspielen genau dasselbe wäre wie das erste. nicht aber bei total war.
dieser kritikpunkt ist wirkich sinnlos und zeigt wohl auch, daß der tester so wie einige user hier nur die gängigen mainstream rts spiele gewohnt sind.
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Alese04.03.2009 10:52
@Gamona

Ich glaube ihr habt einen Fehler gemacht. Da wo "Nedzad Hurabasic" steht, sollte doch eigentlich "Michael Bully Herbig" stehen, oder nicht? Korrigiert mich, wenn ich falsch liege

Keine zusammenhängende Story? Es geht in dem Spiel darum, dass man selbst die Geschichte schreibt und das ist der Reiz!

Lange Ladezeiten sind bei einem Spiel mit den Ausmaßen vollkommen normal!

Ausbaufähiger Multiplayer? Das Hauptaugenmerk liegt hier trotzdem ganz klar auf dem Singleplayermodus.

@Taubenmann

Du bist wohl einer von der ganz elitären Sorte, hm? Du bist so ein Miesmacher. Oh nein, so werde ich es mir nicht kaufen. Hör auf zu heulen.

@Bruce Laa

Tja, tausenden von Menschen gefällt die Total War Serie auch ohne Riesenstory gut. Wen sollte CA beachten, dich oder alle anderen?

@ Kame Josh

Viel Spass, halt uns auf dem laufenden

@Einleitung

Die war einfach schlecht.
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Bruce Laa04.03.2009 10:17
@tomte: sehe ich ganz anders. auch andere strategiespiele bieten vor ähnlicher kulisse eine ausgefeilte story und nicht nur lose aneinandergereihte missionen. ein sieg macht dann vor solchem hintergrund viel mehr spaß, als das dann am ende eben nur "sieg" da steht
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TiTaTomte04.03.2009 01:40
zusammenhängende story? hahaha...die welt will erobert werden, ist das nicht story genug? wa als nächstes geschieht liegt ja wohl in der hand des spielers...btw: hatten die im 18. jahrhundert eine story? glaube nicht...das nennt sich nämlich geschichte...
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Kame JoshKame Josh03.03.2009 18:20
so habs jetzt und jetzt wirds installiert und meine eindrücke geschildert :D sobald ich es natürlich ausgibig getestet habe^^
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Taubenmann´s dazugegebener Senf:03.03.2009 17:33
Lieber Publisher, bitte gib den Jungs noch ein halbes Jahr mehr Programmierzeit, ich kann gerne so lange noch warten. So will und werde ich es mir nicht kaufen. Und das, obwohl ich diese Art von Spielen sehr gerne spiele. Aber mit weniger als "so gut wie Perfekt" gebe ich mch nicht mehr zufrieden, sorry ist halt so.
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daCo03.03.2009 16:14
oh ich hoffe wirklich,dass sie die Wegfindung und KI in den Griff kriegen. Gerade in Belagerungsschlachten hätte ich meinen PC das ein oder andere Mal fast aus dem Fenster geworfen ^^
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ClariosClarios03.03.2009 14:25
Zitat von Worwärts!!: "gelungene einleitung :)"

Wollt ich auch schon schreiben, hat mir an diesem trüben Dienstag gleich mal ein grinsen aufs Gesicht gezaubert :-)

Naja ich bin noch skeptisch ehrlich gesagt. Hab Medival II gerne gezockt, jedoch nur mit einem Freund zusammen. Haben es dann so gemacht das ich die Städte und Burgen verwaltet habe, und er in Schlachten übernommen hat.

Ehrlich gesagt würde ich mir Empire sofort kaufen wenn eine Multiplayer-Kampangen Karte von Anfang an integriert wäre. Das ist das einzige was mir fehlt, und bitte nicht so eine abgespeckte, ich will wenn dann mit meinen Kumpels das volle Programm ;)
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Vorwärts!!03.03.2009 12:06
gelungene einleitung :)
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blacksun8403.03.2009 08:00
@Chefkoch:
Dann würde ich aber einen wichtigen Spielinhalt nicht nutzen. Ist auch bescheiden. Ich warte lieber weiter auf Anno 1404, Sims 3 und StarCraft 2.
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