Deutschland ist ein Land voller Mini-Napoleons. Strategiespiele sind hier so beliebt wie kaum woanders auf der Welt. Wir lieben es, Armeen zu kommandieren, taktische Marschrouten aufzustellen, an Wirtschaftsschrauben zu drehen und schließlich den ganzen Globus zu erobern.
Diese Möglichkeit bietet auch das neue Empire: Total War von The Creative Assembly, das damit gleichzeitig einen der wichtigsten SEGA-Titel des Jahres an den Start bringt. Die Strategiespiel-Spezialisten haben in der Vergangenheit bereits mit Titeln wie Medieval: Total War oder auch Rome: Total War gezeigt, dass sie dieses Genre bestens beherrschen. Nun soll mit Empire ein weiterer Meilenstein folgen.
Wer sich für die Total War-Serie interessiert hat vermutlich ein kleines Faible für geschichtliche Zusammenhänge. Die Entwickler verfrachten uns mit schöner Regelmäßigkeit etwa in das goldene Zeitalter Roms, ins Mittelalter oder wie mit Empire ins 18. Jahrhundert - die Epoche, in der die Vereinigten Staaten ihre Unabhängigkeit von Großbritannien erkämpften. Dieser Weg zur Unabhängigkeitserklärung (4. Juli 1776) dient in dieser Episode als eine Art ausführliches Tutorial ("Der Weg in die Unabhängigkeit"), das Neulinge und Veteranen gleichermaßen in die Spielelemente einführt bzw. neue Aspekte demonstriert.
Einheiten, die sich diesen Elefanten gegenübersehen, verlieren rasch an Moral.So kämpft man als Siedler zunächst gegen Indianerstämme, schlägt sich mit Franzosen und schließlich tritt man gegen die englischen Rotröcke an, um seine Freiheit zu erhalten. Diese ersten Kapitel werden mit einigen kurzen Zwischensequenzen zusammengehalten, eine vollständige Geschichte erwächst daraus jedoch trotzdem nicht.
Im Mittelpunkt von Empire: Total War steht, wie auch bei seinen Vorgängern, die sogenannte Hauptkampagne, bei der ihr die Kontrolle über jeweils eines von elf Völkern (z. B. Preußen, Russland, Osmanen, England) übernehmt. Auch hier wird euch der Bezeichnung zum Trotz keine zusammenhängende Story erzählt. Ihr erlebt vielmehr eine Abfolge von Kapiteln, in denen ihr mit eurer gewählten Fraktion im Mittelpunkt steht und feste Zielvorgaben erhaltet.
Die detaillierten Einheiten sind ein wahrer Augenschmaus.Je nach eingestellten Parametern, Schwierigkeitsgrad und gewünschter Spiellänge, werden die Siegvoraussetzungen angepasst. In der Regel geht es auch in dieser Folge darum, vor Ablauf der Zeit (1700 - Ende 1750 oder 1799) bestimmte Territorien eingenommen zu haben und ein gewisses Maß an Provinzen in sein Reich "einzugliedern". Als neue Siegbedingung gibt es diesmal jedoch auch die Prestige-Wertung: Ein Index, der die wirtschaftliche und militärische Macht der Nationen übersichtlich darstellt und mit einer Punktewertung versieht.
von SEGA, Creative AssemblyGenre: Echtzeitstrategie, StrategiePC: 4.3.2009Offizielle WebseiteFreigegeben ab 12 Jahren
Kingdoms of Amalur: ReckoningXBox 360, PS3, PC: 10.2.2012 Vorschau lesen
The Darkness 2XBox 360, PC, PS3: 10.2.2012 Vorschau lesen
Mass Effect 3XBox 360, PC, PS3: 9.3.2012 Vorschau lesen
Mir macht die Kampangnenkarte mehr Spaß als die Kämpfe, nicht dass mir die Kämpfe weniger Spaß machen als früher beim Rome, aber die Kampagnenkarte ist so komplez mit der ganzen Forschung und den Gebäuden, dass es einfach unheimlich viel Spaß macht dor verschiedene taktiken auszuprobieren, unglaublich, das hätte ich einfach nicht erwartet, teilweise lass ich schlachten auch auswürfeln, weil ich einfach nicht auf die nächste runde warten will sondern so schnell wie möglich die nächste Forschung auswählen will oder endlich eine Universität bauen will.
"Alle Steamserver sind zur Zeit überlastet, bitte versuchen sie es später noch einmal“. Ist das nicht ein toller Service für ein ca. 45 € teures Spiel. Und das geht seit Stunden so, wenn Steam doch einmal eine Verbindung aufbaut bricht sie irgendwann einfach zusammen und man muss wieder von NULL anfangen. Der Download dauert mit einer 16000 Leitung ja nur schlappe 2 Stunden und 24 Minuten. Ich kann allen nur dringend empfehlen sich mit dem Kauf ein paar Tage zeit zu lassen wenn ich euren Rechner nicht 24 Stunden laufen lassen wollt, in der Hoffnung das der Download wenn er läuft es tatsächlich bis zu Ende schafft.
Warum es mich dennoch nicht groß stört ist die gelungene Strategiekarte. Die Gefechte lasse ich zu 95% auswürfeln und ich weis, das ist nicht Sinn der Sache, dennoch habe ich großen Spaß am Spiel und die Suchtwirkung ist wirklich imens. Angespielt und nach "ner Weile" mal auf die Uhr geschaut. 4 Stunden kommen einem vor wie 1,5 Stunden!
Die Ladezeiten und die bei mir zu leise Vertonung (habe schon alle Einstellungen probiert) stören mich noch. Die Installation ist mir mit Steam auch sauer aufgestoßen, siehe Diskusion Datenschutz/kein Wiederverkauf möglich.
Steam erschafft zwei grundsätzliche Probleme:
1. Gekaufte Ware ist nur mit gutem Willen von Steam?(wer ist das?) nutzbar - weltweite Problematik (Diskussion DRM).
Irgendwie erinnert das alles schon an sehr schwarze und böse SF Literatur.
2. Wer Microsoft, Steam oder ähnlichen SW-Herstellern ungeingeschränkt den eigenen und mit privaten Daten ausgestatteten Rechner freigibt ist mitschuldig am derzeit globalem Problem des Ausspionierens (oder sogar noch Schlimmeres).
Für mich ist es eine Frage des Anstands, dass Software ohne extra Aufforderung niemals Daten(egal welche) in fremde Netze sendet!
Wahrscheinlich wird sich aber irgendwann einmal der Gesetzgeber dazu äußern müssen, da Anstand heute leider kein Qualitätsmaßstab ist.
KI-wegfindung ist tatsächlich nicht immer so wie man sich das vorstellt, da muss man manchmal den genauen weg vorgeben, aber eigentlich auch ein bisschen logisch, da sie sich einfach den kürzesten weg sucht. allerdings wenn man wie ich sowieso immer viel gefuzelt hat auch bei den alten spielen, dann schlägt sich das nicht weiter negativ nieder, nur einfach einheit anklicken auf weitentfernten gegner los schicken wird hald nicht funktionieren, wer sowas macht sollte aber sowieso die finger von TW lassen.
ich bin froh dass ich road to independence endlich fertig habe und nun so spielen kann wie ich will und nicht an vorgaben vom spiel halten muss... ich bin richtig froh das keine story drin vorkommt an die man sich halten muss.
Was mir etwas bitter aufstößt sind die viel zu einfachen seeschlachten, hatte zwar bisher noch nicht sehr große schlachten, aber die die ich hatte die wurden ratzfatz gewonnen und sogar noch die schiffe erobert. im vergleich zu den landschlachten ein witz.
@firewall... ich freu mich eigentlich über steam, einerseits kann ich mich so schnell mit meinen freunden verabreden wenn ich spielen will, andererseits muss ich mich nicht informieren wann der nächste patch kommt, sondern der wird automatisch runtergeladen und dass sehen alle die das spiel bisher gekauft haben genauso, frag mal in den communitys nach, wer nicht mit extremen vorurteilen reinging der hat absolut nichts mehr gegen steam ;)
so das wars bis jetzt hoffentlich haben andere noch genau soviel spaß wie ich am spiel und hoffentlich gibts wirklich bald ne multiplayer map
Vielleicht sollte der Rezensent hier mit der Information etwas nachbessern.
Was denken sich eigentlich die Verleger dabei?
Die Sache mit der Wegfindung hat mir schon in Rome Total War den Spaß versaut und in Medieval II war sie ja enorm schlecht und nun noch schlechter?
Das ist ein absolutes Totschlagargument gegen das Spiel, denn was hat das mit Strategie zu tun, wenn man nur Glück braucht, wie die Einheiten reagieren?
Die Sache mit der Wegfindung hat mir schon in Rome Total War den Spaß versaut und in Medieval II war sie ja enorm schlecht und nun noch schlechter?
Das ist ein absolutes Totschlagargument gegen das Spiel, denn was hat das mit Strategie zu tun, wenn man nur Glück braucht, wie die Einheiten reagieren?
Alese klingt so, als sei er von einer konkurrent-seite engagiert oder vom publisher, um hier schlechte stimmung zu verbreiten ;)
dieser kritikpunkt ist wirkich sinnlos und zeigt wohl auch, daß der tester so wie einige user hier nur die gängigen mainstream rts spiele gewohnt sind.
Ich glaube ihr habt einen Fehler gemacht. Da wo "Nedzad Hurabasic" steht, sollte doch eigentlich "Michael Bully Herbig" stehen, oder nicht? Korrigiert mich, wenn ich falsch liege
Keine zusammenhängende Story? Es geht in dem Spiel darum, dass man selbst die Geschichte schreibt und das ist der Reiz!
Lange Ladezeiten sind bei einem Spiel mit den Ausmaßen vollkommen normal!
Ausbaufähiger Multiplayer? Das Hauptaugenmerk liegt hier trotzdem ganz klar auf dem Singleplayermodus.
@Taubenmann
Du bist wohl einer von der ganz elitären Sorte, hm? Du bist so ein Miesmacher. Oh nein, so werde ich es mir nicht kaufen. Hör auf zu heulen.
@Bruce Laa
Tja, tausenden von Menschen gefällt die Total War Serie auch ohne Riesenstory gut. Wen sollte CA beachten, dich oder alle anderen?
@ Kame Josh
Viel Spass, halt uns auf dem laufenden
@Einleitung
Die war einfach schlecht.
Wollt ich auch schon schreiben, hat mir an diesem trüben Dienstag gleich mal ein grinsen aufs Gesicht gezaubert :-)
Naja ich bin noch skeptisch ehrlich gesagt. Hab Medival II gerne gezockt, jedoch nur mit einem Freund zusammen. Haben es dann so gemacht das ich die Städte und Burgen verwaltet habe, und er in Schlachten übernommen hat.
Ehrlich gesagt würde ich mir Empire sofort kaufen wenn eine Multiplayer-Kampangen Karte von Anfang an integriert wäre. Das ist das einzige was mir fehlt, und bitte nicht so eine abgespeckte, ich will wenn dann mit meinen Kumpels das volle Programm ;)
Dann würde ich aber einen wichtigen Spielinhalt nicht nutzen. Ist auch bescheiden. Ich warte lieber weiter auf Anno 1404, Sims 3 und StarCraft 2.
Man scheint von total-war zu total-war spiel immer nur grafik und größe zu verändern, ein paar hundert jahre später zu spielen und ein oder maximal 2 neue features einzubauen.
das Wegfindungsproblem der Einheiten gabs schon bei Rome...
Ich wünsche mir ein bischen mehr Mut für Neues