Empire Earth 2 - Preview von Thomas Bayer

Endlich - die letzten Forschungen sind abgeschlossen, wir dürfen unsere Zivilisation in die nächste Epoche führen. Statt steinschleudernden Katapulten können wir jetzt mit Kanonen auf unsere Kontrahenten eindreschen.

Doch was ist das? Auf einmal steht eine ganze Division Panzer vor unserer Stadt. Da war der Gegner offensichtlich mal wieder etwas schneller als wir…

Mit Empire Earth 2 steht ein weiteres Echtzeit-Strategical in den Startlöchern, dessen Handlung vor einem historischen Hintergrund

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Empire Earth 2 - Feudal, Epochal - Genial?

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angesiedelt ist. Erfreulich dabei: Satte 10.000 Jahre Menschheits-geschichte werden abgedeckt - keine Zeit also für Einheiten-Einerlei oder langweilige Szenarien. Um den von Mad Doc entwickelten Empire Earth-Nachfolger genauer unter die Lupe zu nehmen, waren wir vor Ort bei Vivendi Universal Games in Paris und haben einen Blick riskiert.

Packshot zu Empire Earth 2Empire Earth 2Erschienen für PC kaufen: Jetzt kaufen:

Ab durch die Geschichte!
In der Einzelspieler Kampagne dürft ihr euch auf Seiten der Koreaner, Deutschen und Amerikaner durch jeweils acht Missionen forschen und kämpfen, darüber hinaus stehen die sogenannten "Turning Point" Szenarien zur Verfügung, in denen ihr große historische Schlachten nachspielen dürft. Prominentester

Vertreter dürfte dabei die Landung der Allierten in der Normandi (D-Day) sein.

Forscht forsch!
Mittels Forschung päppelt ihr euer Volk immer weiter hoch, um die nächste Epoche zu erreichen. Bis ihr allerdings mit Plasmawaffen um euch ballern könnt, dürfte einige Zeit vergehen: Fünfzehn Epochen (von der Steinzeit bis in die Zukunft) sind zu meistern. Um das nächste "Epochen-Upgrade" zu ermöglichen, müsst ihr mindestens sechs der zwölf verfügbaren Technologien aus den Bereichen Militär, Wirtschaft und Imperialer Fortschritt erforscht haben. In der folgenden Epoche stehen stets neue Forschungsmöglichkeiten zur Verfügung, der Sprung zum nächsten Kapitel der Geschichte will also wohl überlegt sein. Besonders fleißige Forscher können für eine bestimmte Zeit die Krone eines Bereiches für sich beanspruchen und von den Boni profitieren. Aber Achtung: Sobald ein anderer Spieler schneller forscht, ist die geliebte Kopfbedeckung schnell wieder weg!

Epochenhüpfer
Mit Erreichen einer neuen Epoche entwickeln sich vorhandene und produzierbare Einheiten automatisch weiter. So werden aus den eingangs erwähnten Katapulten mit der Zeit Kanonen und später Panzer, Bogenschützen entwickeln sich über Musketiere zu modernen Soldaten.

Das Gleiche gilt für Gebäude, diese werden beispielweise von einfachen Baracken zu modernen Kasernen. Abgesehen von diesen automati-schen Upgrades lassen sich alle Einheitentypen wie z.B. die "Leichte Infanterie" zum Veteranen und Elite-Status ausbilden, was ihnen im Vergleich zu "normalen" Vertretern ihrer Gattung erhebiche Vorteile verschafft.

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Wir brauchen mehr Land!
Um euer Hoheitsgebiet zu vergrößern, müsst ihr weitere Territorien erbobern, die durch eine gestrichelte Grenzmarkierung gekennzeichnet sind. Expansion kommt große Bedeutung zu - denn wer keine zusätzlichen Gebiete einnimmt, der darf nur eine begrenzte Anzahl von Gebäuden bauen und Bürger unter seiner Fuchtel halten. Einigeln funktioniert also nicht - Warcraft 3 lässt grüßen.

Lass' krachen, Petrus
Klima und Wetter spielen eine gewichtige Rolle in Empire Earth 2. Abhängig davon, in welcher der drei verfügbaren Klimazonen eine Map bzw. ein Szenario angesiedelt ist, hält

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das das Spiel verschiedene unliebsame Überraschungen parat. In den Tropenüberrrascht euch ein plötzlicher monsunartiger Wolkenbruch, Wüstenregionen sind für ihre fiesen Sandstürme berüchtigt und auch in den eigentlich eher gemäßigteren Klimazonen können starker Schneefall und sogar Schneestürme eure Pläne durchkreuzen.

All diese Wettereffekte verschlechtern nicht nur die Sicht des Spielers auf die Karte ganz erheblich, sondern schränken auch die Beweglichkeit der Truppen mächtig ein. Schon mal versucht, eine mittelalterliche Kanone während eines tropischen Regengusses durch den Matsch zu ziehen?

Aller Anfang ist (nicht) schwer
Um Anfängern den Einstieg zu erleichtern, haben die Entwickler Empire Earth 2 ein Tutorial spendiert, das die wichtigsten Grundlagen des Spiels vermittelt. Allgemein ist der Nachfolger allerdings zugänglicher geworden und lässt sich einfacher bedienen als der erste Teil. Durch den Bürger-manager können beispielsweise tatenlos herumstehende Arbeiter leicht ausgemacht und zum Steinekloppen oder Holzhacken verdonnert werden. Eine Bild-im-Bild Funktion ermöglicht es, auch fernab der Heimat einen Blick auf die geliebte Stadt oder einen abgelegenen Außenposten zu haben. Zu guter Letzt greifen dem Spieler eine Menge Automatik-Funktionen unter die Arme, um das Micro-Management auch auf großen Karten nicht allzu schweißtreibend zu gestalten.

Funktionswunder
Trotzdem bietet Empire Earth 2 eine Menge mehr Funktionen als die meisten anderen Vertreter des

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Echtzeitstrategie-Genres. Neben dem Handel mit befreundeten und neutralen Parteien stehen umfangreiche Diplomatie-Optionen für Allianzen und Tributforderungen zur Verfügung, Feldzüge werden mittels eines eigenen Tools geplant, und vieles mehr. Um die Kampagne erfolgreich zu bestreiten oder den Kontrahenten in Mulitplayer-Partien zu zeigen, wo der epochale Hammer hängt, könnt ihr all diese Dinge allerdings auch völlig außen vor lassen. Hier zeichnet sich Empire Earth 2 aus - wer "nur" ein geradliniges RTS-Game mit etwas mehr Forschungsanteil möchte, kommt genauso auf seine Kosten wie gewiefte Strategen, die jeden

Angriff mit etlichen diplomatischen Winkelzügen vorbereiten und die Kämpfe am Reißbrett planen wollen.

Masse statt Klasse?
Bereits im Einzelspieler-Teil schlägt Empire Earth 2 in Punkto Einheitenvielfalt so ziemlich alles, was sich bislang auf dem heimischen PC so tummelte.

Verglichen mit dem Multiplayer-Modus mutet aber selbst diese bereits beeindruckende Anzahl von Einheitentypen geradezu minimalistisch an. 14 Völker stehen in den acht Mehrspieler-Modi zur Auswahl, die der Spieler durch jeweils 15 Epochen führen darf. Darüber hinaus spendierte Mad Docjeder Zivilisation drei einzigartige Einheiten, über die kein anderes Volk verfügt.

Wat, wer bist du denn?
Die 14 Völker sind auf vier geografische Regionen aufgeteilt. Jede Region besitzt dabei spezielle Boni, die stets über alle Epochen hinweg Wirkung haben. Zusätzlich steht jedem Volk alle fünf Epochen eine permanente Verbesserung zur Verfügung, welche die Zivilisation weiter aufwertet. Diese beiden Boni-Typen sorgen in ihrer Kombination dafür, dass der gleiche Einheitentyp zweier unterschiedlicher Völker trotz gleicher Basiseigenschaften im Laufe eines Spieles unterschiedliche Stärken und Schwächen entwickelt.

Wem dies alles noch nicht reicht, der darf zusätzlich die sogenannten "Wunder" wie das Brandenburger Tor oder das Pantheon errichten. Diese monströsen und sehr teuren Bauwerke geben nochmals zusätzliche Boni - pro Region existieren je drei davon. Jedoch sind nicht alle in jeder Epoche verfügbar.

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Starthilfe
Um die Multiplayer-Partien auch Mittagspausen-kompatibel zu machen, hat Mad Doc den "Quick Start" Modus integriert. Dieser ermöglicht es, jedes Volk mit beliebigen Gebäuden und Einheiten auszustatten. Die Möglichkeiten reichen hier von einer leichten Starthilfe in FormBaracken und Ställen, bis hin zu einer komplett ausgebauten Stadt mit stehender Armee. Zusätzlich kann die Spielge-schwindigkeit in drei vordefinierten Stufen angepasst werden. Wem das nicht reicht, der kann sich mit insgesamt 16 verschiedenen Parametern sein ganz persönliches Spieltempo basteln. Forschung, Produktion, etc - alles kann den indivuduellen Vorlieben in Punkto Geschwindigkeit angepasst werden. Abhängig von Quickstart-Nutzung und der Tempo-Einstellung variiert die Länge einer Mehrspieler-Partie zwischen 15 Minuten und ca. 3 Stunden.

Machs dir selbst!
Um der Mapping-Community ein adäquates Werkzeug an die Hand zu geben, wird Empire Earth 2 ein mächtiger Map-Editor beiliegen. Übrigens der gleiche, den Mad Doc selbst für die Erstellung der Maps verwendet. Eigene Szenarien werdet ihr damit allerdings noch nicht basteln dürfen - das soll erst mit einem als SDK verpackten

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Szenario-Editor möglich werden, den die Entwickler einige Zeit nach Release nachschieben möchten.

Baracken und Ställen, bis hin zu einer komplett ausgebauten Stadt mit stehender Armee. Zusätzlich kann die Spielge-schwindigkeit in drei vordefinierten Stufen angepasst werden. Wem das nicht reicht, der kann sich mit insgesamt 16 verschiedenen Parametern sein ganz persönliches Spieltempo basteln. Forschung, Produktion, etc - alles kann den indivuduellen Vorlieben in Punkto Geschwindigkeit angepasst werden. Abhängig von Quickstart-Nutzung und der Tempo-Einstellung variiert die Länge einer Mehrspieler-Partie zwischen 15 Minuten und ca. 3 Stunden.

Machs dir selbst!
Um der Mapping-Community ein adäquates Werkzeug an die Hand zu geben, wird Empire Earth 2 ein mächtiger Map-Editor beiliegen. Übrigens der gleiche, den Mad Doc selbst für die Erstellung der Maps verwendet. Eigene Szenarien werdet ihr damit allerdings noch nicht basteln dürfen - das soll erst mit einem als SDK verpackten

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