Nachdem Entwickler Frontier kürzlich den Offline-Modus im am 16. Dezember 2014 erscheinenden Elite: Dangerous strich und das für ordentlich Kritik sorgte, äußerte sich jetzt Unternehmens-Chef David Braben zu dem Thema.

Elite: Dangerous - David Braben äußert sich zum Wegfall des Offline-Modus

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Sollte es zum Launch zu Problemen kommen, dann will Frontier diese so schnell wie möglich beheben.
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Demnach betonte er nochmals, dass es nach wie vor einen Singleplayer-Modus geben wird, der jedoch nun eine Internetverbindung benötigt. Man wollte schon immer mit dieser Fortsetzung eine Online-Welt bereisen und glaubte im Rahmen der Kickstarter-Kampagne noch, auch eine Offline-Möglichkeit bieten zu können. Aber das funktionierte dann doch nicht, während Braben eingesteht, dass man das schon früher hätte kommunizieren sollen.

Realisiert wurde jedenfalls ein Multiplayer-Spiel mit einer sich entwickelnden Handlung. Hier würden Gruppen von Spielern gemeinsam an spezifischen Aufgaben arbeiten, und Frontier berücksichtige deren Verhalten. Und darum gehe es in dem Titel. Es wäre ansonsten eine Enttäuschung für alle, wenn man das reichhaltige Spielerlebnis nicht bieten könne.

Wäre also die Offline-Möglichkeit hinzugekommen, dann würde sich das Spielerlebnis einfach leer anfühlen. Man könne zwar ein einzelnes Missions-System für eine begrenzte Anzahl von Aufträgen schaffen, allerdings wäre das noch immer kein ansprechendes Spiel. Zusätzlich wäre außerdem viel mehr Arbeit nötig.

Für Frontier sei es letztendlich einfach nicht akzeptabel, wenn man einen Offline-Modus in der jetzigen Form des Spieles integrieren würde.

Übrigens: Braben zufolge benötige man für Elite: Dangerous keine schnelle Internetverbindung, zumal er den Einzelspieler-Modus bereits in einem Zug über eine Tethering-Verbindung gespielt habe.

Auch nehme man den Launch sehr ernst, nachdem etwa SimCity und Co. in der Vergangenheit zeigten, dass Spiele mit einer benötigten Internetverbindung gerade durch den Ansturm der Spieler gerne Probleme haben.

Laut Braben nutzt Frontier für das Spiel die gleichen Server wie Amazon. Und die sollen schnell aufgestockt werden können, sollte es denn nötig sein. Zudem habe man lange Zeit einen externen Entwicklungsprozess durchlaufen und immer mehr Spieler hinzugeholt.

Elite: Dangerous ist für PC, seit dem 06. Oktober 2015 für Xbox One und seit dem 27. Juni 2017 für PS4 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.