Nach der Veröffentlichung von The Sims Social auf Facebook plant EA offenbar seine Social-Games-Sparte auszubauen. Für den Publisher beginnt eine neue Ära, in der vorhandenes, bereits stark vertretenes geistiges Eigentum zu Facebook-Spielen gemacht werden.

Electronic Arts - Publisher läutet die Ära der sozialen Spiele ein

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The Sims Social ist innerhalb eines Monats größer als FarmVille - für EA sind das Zeichen dafür, dass eine neue Ära des sozialen Spielens für den Publisher angebrochen ist.
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Ein Manager von EA sagte, dass die Marken und das geistige Eigentum des Publishers die Natur der Facebook-Spiele verändern wird. Kristian Segerstrale, Gründer von EAs Social-Games-Entwickler Playfish, sagte dass The Sims Social neue Maßstäbe für soziale Spiele setzt.

„Indem wir eine von EAs populärsten Marken zu Facebook gebracht haben, hat Playfisch und das Sims-Team die Bedeutung von ‚sozial‘ bei Videospielen neu definiert. Durch die Kombination von Playfishs Expertise und Leidenschaft für soziales Spielen mit dem umfangreichen kreativen Erbe der Sims-Marke sowie den Einsichten ihres Erschaffers, haben wir das Gefühl, etwas ganz besonderes zum Leben erweckt zu haben - und Spieler im zweistelligen Millionenbereich überall auf der Welt haben innerhalb der letzten Wochen mit außerordentlichem Enthusiasmus darauf reagiert.

Wir freuen uns darauf, mit den Spielern zusammenzuarbeiten, um das Spiel und seine Features, in den nächsten Monaten und darüber hinaus, auf neue und aufregende Art und Weise weiter zu entwickeln.“

Die Sims wurden von einem der am besten verkauften Retail-Spiel zu einem der größten Social-Games in weniger als einem Monat. Über 40 Millionen aktive Spieler haben sich dem Spiel schon angeschlossen und machen es damit größer als FarmVille. Damit liegen die Sims auf Platz zwei, nur noch übertroffen von Zyngas CityVille, mit 75 Millionen monatlichen Spielern.

Playfisch arbeitet derweil in seinem londoner Studio an einem neuen Titel für soziale Netzwerke. Im Jahre 2009 wurde das Entwicklerstudio von Electronic Arts für etwa 400 Millionen Dollar gekauft.