Für Electronic Arts nehmen Mikrotransaktionen in Zukunft eine wichtige Rolle ein, will das Unternehmen doch alle kommenden Spiele damit ausstatten. Das kommt nach den Kritiken an Dead Space 3 dann doch ein wenig überraschend.

Electronic Arts - Mikrotransaktionen künftig in allen Spielen

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Mikrotransaktionen sind in EA-Spielen zwar nicht neu, sollen künftig aber in jedem Titel Verwendung finden.
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EAs Blake Jorgensen sagte auf der Morgan Stanley Technology Media & Telecom Conference: "Wir werden in all unseren Spielen die Möglichkeit integrieren, für Dinge zahlen zu können, um etwa einen höheren Level zu erreichen oder einen neuen Charakter zu erhalten, um einen Truck zu kaufen, eine Waffe oder was auch immer."

Vor allem aber folgender Satz scheint schon beinahe an den Haaren herbeigezogen: "Die Kunden genießen und begrüßen diese Geschäftsmethode." Anscheinend wird also kräftig gekauft, was EA wiederum eine derartige Bestätigung gibt.

Sind Mikrotransaktionen gar die modernen "Cheats"? Im Falle von Dead Space 3 sind diese völlig optional, um zusätzliche Ressourcen kaufen zu können, die sich im gesamten Spiel jedoch auch so sammeln lassen. Zumindest in der Theorie, denn man benötigt schon genügend Ausdauer und Geduld. Das System ist vollkommen auf Mikrotransaktionen ausgelegt, schließlich würde niemand mehr dafür bezahlen, wenn sich die Ressourcen leichter sammeln lassen würden.

Künftig sind also mehrere solcher Systeme zu erwarten. Eines kam beispielsweise in einer ähnlichen Form in Need for Speed: Carbon zum Einsatz. Verbeulte Wagen konnte man zwar mit Ingame-Geld reparieren, das jedoch musste erst verdient werden - und die Reparaturen waren ziemlich teuer, so dass man optional nicht nur sein Ingame-Geld ausgeben durfte, sondern bei knapper Kasse auch sein echtes.