Mit den Wertungen zu Medal of Honor: Warfighterr ist EA nicht zufrieden und sieht darin auch finanzielle Auswirkungen. Unterdessen geht es mit Battlefield 3 Premium und FIFA 13 weiter bergauf.

Electronic Arts - Medal of Honor hinter den Erwartungen, Battlefield 3 Premium-Mitgliedschaften nehmen weiter zu

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Ein Großteil der MoH-Wertungen fallen lediglich mittelmäßig aus
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Die Xbox-Version von Warfighter steht auf Metacritic derzeit bei nur 51 von 100 Punkten, was auch hinter den Erwartungen von EA liegt. Wie Frank Gibeau während der Telefonkonferenz zum zweiten Geschäftsquartal erklärt, glaubt man, dass es sich um ein gutes Spiel handelt, welches ein Publikum finden wird. Deshalb werde man es auch zum Weihnachtsgeschäft mit zusätzlichem Marketing unterstützen.

Der Umsatz im dritten Quartal werde vor allem wegen Medal of Honor geringer ausfallen, so EA-Chef John Riccitiello, zudem mache sich auch das fehlende NBA Live bemerkbar.

Aber es gibt auch gute Nachrichten. Origin umfasst mittlerweile 30 Millionen registrierte Nutzer, darunter 13 Millionen Mobile-Gamer. Etwa 4,4 Millionen User haben über Origin bereits einen Einkauf getätigt und dabei durchschnittlich 64 Dollar ausgegeben.

Battlefield 3 hat sich 17 Millionen Mal verkauft und besitzt nun mehr als 2,1 Millionen Premium-Mitglieder. Vor drei Monaten waren es noch 1,3 Millionen Abonnenten. Da die Zuwachsrate über den Erwartungen liege und die Reaktionen der Konsumenten äußerst positiv sei, sehe man keinen Grund dafür, daran in der Zukunft Änderungen vorzunehmen. Dass EA mit Battlefield 4 von diesem Modell abweicht, ist also nicht zu erwarten.

Das bisher größte Spiel des Publishers in diesem Jahr ist FIFA 13, das sich in den ersten vier Wochen über 7,4 Millionen Mal verkauft hat. Mehr als 2,5 Millionen Spieler sind in FIFA Ultimate Team aktiv, eine Anstieg von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr.