Trotz großer Titel im Aufgebot, wie zum Beispiel Harry Potter und der Orden des Phönix oder Command & Conquer 3: Tiberium Wars, schreibt der Spielepublisher EA weiterhin rote Zahlen. Ein Nettoverlust von 132 Millionen US-Dollar macht dem Gamesriesen zu schaffen. Zum Vergleich: 2006, also vor dem Release der Wii und der PlayStation3, waren es nur 81 Millionen US-Dollar.

Schon vor einiger Zeit reagierte EA auf die Umsatzeinbußen und kündigte eine Reorganisation des Konzerns an ( wir berichteten: Publisher erkennt: Erfolgreich, aber zu langweilig). Weil man sich bei EA seines Sieges sicher ist, hob man dort die Umsatzprognose für das Gesamtjahr um 100 Millionen US-Dollar auf 3,2 bis 3,5 Milliarden US-Dollar an. Für den Erfolg dieser Prognose sollen unter anderem Titel wie Rock Band oder Army of Two sorgen.