Erst waren es Oliver Kahns Ausflüge mit Party-Girls in bekannte Szenelokalitäten, dann die Klage gegen Electronic Arts wegen ihres Spiels FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2002, die die Gemüter erregten. Grund: Kahn fühlt sich in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt, schließlich ist auch er in dem bekannten Game zu sehen.

Das Hamburger Oberlandesgericht hat jedenfalls nun entschieden, FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2002 dürfe nicht mehr verkauft werden. Bei bis dato 180.000 verkauften Games (laut Media Control) gibt's da nicht mehr viel zu verbieten. Kahn geht aber noch weiter. Er will EA noch auf Schadensersatz verklagen - und zwar in Millionenhöhe. Offizielle Statements von Electronic Arts gibt es bislang noch nicht.

Hoffentlich hat das keine Auswirkungen auf FIFA 2004 und andere Sportspiele. Zumal Matthias Prinz, Kahns Rechtsanwalt, nach dieser Gerichtsentscheidung schon andeutete: "Wir haben konkrete Aufträge von anderen relevanten Persönlichkeiten". Was bedeuten könnte, dass eventuell auch andere Sportler gegen Electronic Arts klagen...