Ein 25-jähriger Hacker namens Martin Marsich, der die serbischen und italienischen Staatsbürgerschaften trägt, soll Electronic Arts Ingame-Währung und Spielekopien im Wert von mehr als 324.000 Dollar gestohlen haben. Nun steht er wegen dieser Vorwürfe in den USA vor Gericht.

Das ändert sich mit FIFA 19:

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Marsich wurde Anfang dieser Woche auf dem Flughafen San Francisco vom FBI aufgegriffen, die ihm schon länger auf den Fersen waren. Er soll sich per Exploit Zugriff auf die Server von NBA Live 15 verschafft haben. Da diese Server und das gesamte Backend von EA zusammenhängen, konnte er so angeblich schnell auf FIFA 18 wechseln und dort seine Machenschaften starten. So hätte er 17.000 Accounts mit Kopien der Fußballsimulation versehen und 8000 Accounts mit diversen Paketen der Ingame-Währung FIFA Coins aufgeladen haben.

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Alles zu Geld gemacht

Die erschummelten Accounts soll er dann laut dem FBI im Netz auf verschiedenen Auktionsseiten und im Dark Net verscherbelt haben, um an Geld zu kommen. Nun erwarten ihn im schlimmsten Falle eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren sowie eine Entschädigungszahlung in Höhe von 250.000 Dollar. Die Verhandlung soll in der nächsten Woche volle Fahrt aufnehmen.