Wie die New York Post berichtet, steht Electronic Arts zum Verkauf. Das will man von nicht näher genannten Quellen in Erfahrung gebracht haben, laut denen sich EA derzeit mit KKR und Providence Equity Partners in Gesprächen befinde.

Electronic Arts - Gerücht: EA steht zum Verkauf

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Steht Electronic Arts zum Verkauf?
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Providence Equity Partners dürfte den meisten wohl nichts sagen, dahinter steckt aber einer der großen Aktieninhaber von Bethesdas Mutterfirma Zenimax. Noch sei nichts in trockenen Tüchern und die Gespräche würden sich noch ganz am Anfang befinden.

Wie es heißt, habe Electronic Arts schon sehr genaue Vorstellungen für den Verkauf. Demnach sei man bereit dazu, 20 US-Dollar pro Aktie zu vereinbaren. Der aktuelle Aktiebkurs liegt bei 13,09 US-Dollar, nachdem das Unternehmen seit Anfang des Jahres stolze 37 Prozent an Einbrüchen verbuchen musste.

Auch der Finanzbericht des letzten Quartals ließ Electronic Arts nicht gut davonkommen. Ob aber wirklich etwas an den Verkaufsgerüchten dran ist, bleibt unklar. Bislang hat sich Electronic Arts noch nicht zu Wort gemeldet.

Damit könnte es aber der bereits zweite Branchenriese sein, der verkauft werden könnte. Auch Activision Blizzard steht zum Verkauf, doch laut Vivendi ist man sich inzwischen offenbar nicht mehr sicher, ob das auch etwas wird. Der Konzern hatte zuletzt nämlich noch keinen Käufer gefunden, so dass aber die Möglichkeit bestünde, den Anteil von Activision Blizzard über die Börse zu verkaufen. Das ist aber aufgrund der wirtschaftlichen Lage eher unwahrscheinlich.