Wie die amerikanische Nachrichtenagentur Reuters meldet, geht der Publisher Electronic Arts gegen 23 ehemalige Mitarbeiter vor Gericht. In dem Streit geht es um interne Dokumente und Quellcodes, die die Mitarbeiter widerrechtlich mitgenommen haben sollen.
Laut einem internen EA-Memo, das Reuters vorliegt, haben die Angeklagten bereits zugegeben Material aus dem erfolgreichen "Medal of Honor"- Franchise mitgenommen zu haben. Genau daran hatten die ehemaligen Mitarbeiter bis zuletzt gearbeitet.

Reuters zitiert den EA-Generalanwalt Ruth Kennedy: "EA hat eine beachtliche Abfindungssumme erhalten das die juristischen Kosten und Schäden decken soll." und weiter "Die Höhe der Abfindung ist geheim."

Bei den Mitarbeitern handelt es sich übrigens nicht um die Mitarbeiter des "Call of Duty"-Projekts, sondern um eine neue Firma mit dem Namen "Spark Entertainment".