Geht EA langsam dazu über Streaming-Angebote in den Vordergrund zu stellen? Dies lassen die Aussagen von Chris Evenden, Vice-President of Investor Relations, auf einer Konferenz vermuten. Demnach wäre es deutlich einfacher, dem Kunden Streaming-Angebote für Spiele bereitzustellen, als die Kopien physisch in den Handel zu liefern.

Electronic Arts - EA will sich dem Netflix-Modell annähern

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Werden Spiele in Zukunft nur noch gestreamt?
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Wir haben uns eine Infrastruktur für Produkte und Marketing aufgebaut, sodass wir unser Angebot auf verschiedene Plattformen bringen können“, so Vice-President of Investor Relations, Chris Evenden, auf der Deutsche Bank Technology Conference. „Und wir können die Spiele so auch auf neue Plattformen bringen. Ich glaube, es ist unvermeidbar, dass die Gaming-Welt denselben Schritt macht, den auch schon Music- und Video-Entertainment genommen haben. Die Leute haben sich von dem eigentlichen Besitz der Inhalte verabschiedet und zahlen für den Zugang zu den Inhalten. Das wird auch im Gaming-Bereich der Fall sein, wie schon jetzt bei Spotify oder Netflix.“

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Eine Hürde für die Technik

Die Barriere, die uns abhält, ist die Infrastruktur, aber sie wird immer kleiner. Wir denken, dass innerhalb der nächsten Jahre einige große technologische Ankündigungen getätigt werden, die beweisen, dass dieser Plan kommerziell signifikant ist. Wenn man zum jetzigen Zeitpunkt in der USA FIFA spielen will, bezahlt man 460 Dollar. Man muss das Spiel und die Konsole kaufen. In einer Streaming-Welt würde es 9,99 Dollar pro Monat kosten. Das erweitert unseren Markt. Denn alles, was der Kunde braucht, ist ein Smart-TV.“