In einem Interview mit GamesIndustry machte EA-Chef Andrew Wilson deutlich, künftig wieder mehr auf die Verbraucher hören zu wollen.

Electronic Arts - EA will künftig mehr auf die Verbraucher achten

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EA will für mehr Qualität sorgen und schreckt daher vor Verschiebungen nicht zurück.
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Er könne nicht versprechen, dass in Zukunft nichts mehr schief laufe. Die Wahrheit aber sei, dass die Leute bei EA täglich zur Arbeit gehen und sich selbst sowie die eigenen Teams herausfordern, kreative und innovative Dinge umzusetzen.

Um diese Erwartungen zu erfüllen, müsse man im Sinne der Spieler schwere Entscheidungen treffen – dazu gehören auch die Verschiebungen von Spielen.

Beispielsweise benötigte Titanfall ein paar Wochen zusätzlich, weshalb es ins nächste Geschäftsjahr verschoben wurde. Das hätte Electronic Arts nach eigenen Angaben in der Vergangenheit wohl nie gemacht.

Und auch bei Need for Speed ging man in eine neue Richtung: in den 17 Jahren kam jedes Jahr ein neuer Ableger auf den Markt. Es war bisher ebenso sicher, wie ein neues FIFA. Jedoch habe das zuständige Entwicklerteam offenbart, dass man das in einem Jahr nicht umsetzen könne, was von ihnen verlangt werde. Also werde man in diesem Jahr kein neues Need for Speed auf den Markt bringen.

Und auch die Verschiebung von Battlefield: Hardline aus dem Weihnachtsgeschäft heraus sei etwas, das in der Industrie in jüngster Vergangenheit noch als eine Katastrophe angesehen worden wäre.

Dass sich Electronic Arts mit den Verschiebungen nicht leicht tut, dürfte klar sein – gerade die Investoren drehen sich da gerne einmal im Kreis. Vor allem dann, wenn die jeweiligen Spiele nicht mehr mit zu dem Umsatz im aktuellen Geschäftsjahr gezählt werden können. Spätestens aber seit dem katastrophalen Release von Battlefield 4 bleibt EA nichts anderes mehr übrig.