Das abgelaufene Geschäftsjahr beendete Electronic Arts mit Verlusten in Millionenhöhe. Seitdem John Riccitiello vor einigen Jahren Platz im Chefsessel nahm, schreibt das Unternehmen durchweg rote Zahlen. Waren es 2007/2008 noch 454 Mio. US-Dollar Nettoverlust und 2008/2009 immerhin stolze 1,088 Mrd. US-Dollar, sind es im Geschäftsjahr 2009/2010 677 Mio. US-Dollar.

Electronic Arts - EA schreibt 677 Mio. US-Dollar Verlust

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EA-Chef John Riccitiello.
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EA konnte im letzten Geschäftsquartal Einnahmen in Höhe von 979 Mio. US-Dollar verbuchen, darunter ein Nettogewinn von 30 Millionen. In dem Finanzbericht heißt es, dass EA in Sachen Qualität führend sei und sich folgende Spiele hervorragend verkauften. Von FIFA 10 wurden demnach 10 Millionen, von Battlefield: Bad Company 2 über fünf Millionen und von Battlefield 1943 über 1,5 Millionen Exemplare verkauft. Die Sims wanderten hingegen bereits 125 Mio. Mal über die Ladentische.

Für das aktuelle Geschäftsjahr, das am 31. März 2011 endet, rechnet EA mit einem Umsatz von 3,55 und 3,6 Mrd. US-Dollar. Erwartet werden außerdem Verluste zwischen 279,65 bis 378,35 Mio. US-Dollar. Auf eine Augenhöhe mit Activision wird EA vorerst ohnehin nicht mehr kommen, da sich Verluste unter Riccitiellos Führung mittlerweile auf 2,219 Mrd. US-Dollar summieren. Activision konnte für das letzte Geschäftsjahr 4,28 Mrd. US-Dollar Umsatz generieren.