Im letzten Jahr äußerte sich Activision-Chef Bobby Kotick über die aktuellen Spielepreise und ist bisher der Meinung, dass die Spieler ruhig noch etwas mehr in die Tasche greifen können. Ein prominentes Beispiel für eine Preiserhöhung ist die PC-Version von Call of Duty: Modern Warfare 2, die über einen bestimmten Zeitraum für 20 Prozent mehr erhältlich war. Erst einige Wochen vor Release wurde der Preis wieder herabgesetzt.

Electronic Arts - EA erwartet Preissenkung von Spielen

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EA sieht die Preise in Zukunft purzeln.
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Im Gegensatz zu Activision sieht Electronic Arts die Spielepreise in Zukunft zurückgehen. EA Canada Senior Producer Jason DeLong sagte dazu in einem Interview, dass eine weitreichende Preissenkung vielleicht nicht mehr in diesem Jahr erfolgen wird, wahrscheinlich aber schon in den Startlöchern steht. Er kann sich sogar einen Trend zu gekürzten Spielerfahrungen vorstellen, damit die Spiele günstiger verkauft werden können. Danach aber könnten sie mit DLC erweitert werden.

Eine Preissenkung aber sei für die Hersteller mit höheren Risiken verbunden, da die Produktion der Spiele immer teurer wird und die Zeiten im Moment nicht gerade rosig sind. Wie kann man den Spielern also die Spiele günstiger anbieten, ohne dabei Gefahr zu laufen, dass man zu wenig Exemplare verkauft, um letztendlich auch Gewinn zu machen? Darin sieht DeLong das Hauptproblem, das von Electronic Arts gelöst werden möchte.