EA hat mit der letzten Origin-Aktualisierung eine deutlich abgeänderte EULA in Kraft gesetzt, die aber nur auf den ersten Blick Besserung bringt.

Electronic Arts - EA ändert Origin EULA

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In dem neuen Endbenutzer-Lizenzvertrag wurde ein ganz neuer Punkt (#17) eingeführt, der über mögliche rechtliche Forderungen und Folgen aufklären soll. An anderer Stelle verschwindet hingegen ein ganzer Absatz (zur Überwachung der Kommunikation), außerdem hat EA die Datenerhebungspassage etwas umformuliert.

Neu ist etwa dieser Satz, womit die Weitergabe der Daten eingeschränkt wird: EA weiß, dass Ihnen wichtig ist, wie Informationen über Sie gesammelt, verwendet und weitergegeben werden und weiß deshalb Ihr Vertrauen zu schätzen, dass wir gewissenhaft und zweckmäßig mit Ihren Daten umgehen. Informationen über unsere Kunden stellen einen wichtigen Teil unseres Geschäfts dar. EA wird niemals personenbezogene Daten weiterverkaufen, Spyware verwenden oder auf den Rechnern von Benutzern installieren. Wir geben keine Informationen, die Sie persönlich identifizieren, ohne Ihre Zustimmung weiter, außer in den seltenen Fällen, in denen eine Preisgabe gesetzlich oder zur Durchsetzung der Rechte von EA notwendig ist.

Das Recht, EA Daten sammeln zu lassen, räumt man allerdings noch immer ein, zudem befinden sich weiterhin unwirksame bzw. widerrechtliche Passagen in der EULA, die nicht abgeändert wurden. Am eigentlichen Programmverhalten von Origin hat sich deshalb auch nichts verändert. Die EULA ist im Programmordner von Origin zu finden, auf der offiziellen Webseite ist die aktualisierte Fassung noch nicht aktiv.

Auf diesem Bildvergleich wurden die Unterschiede der beiden Texte hervorgehoben.

Die laufende Online Petition hat mittlerweile über 4.000 Unterzeichner erreicht und auf Amazon.de nimmt die Zahl der 1-Sterne-Bewertungen weiter zu, auch wenn Amazon bereits einige davon gelöscht hat.