Im Finanzjahr 2011 konnte EA einen höheren Umsatz einfahren und den Verlust gegenüber dem Vorjahr weiter verringern. Wieder einmal kann sich der Publisher vor allem im digitalen Bereich behaupten.

EA macht sich im digitalen Bereich stark

Für das gesamte Jahr liegt der Umsatz bei 3,589 Mrd. US-Dollar und damit nur knapp unter dem Vorjahr mit 3,654 Mrd. US-Dollar. Der Verlust konnte von 677 Mio. US-Dollar auf 276 Mio. US-Dollar reduziert werden.

Der Umsatz durch digitale Kanäle nahm dabei um 46 Prozent auf 833 Mio. US-Dollar zu. FIFA 11 trug 46 Mio. US-Dollar dazu bei, bei Battlefield: Bad Company 2 waren es 48 Mio. US-Dollar. Vor allem im Free2Play- und DLC-Bereich ist ein starkes Wachstum zu erkennen. Das vierte Quartal erzielte hier mit 113 Mio. US-Dollar einen um 197 Prozent höheren Umsatz als im Jahr davor.

Im vierten Quartal konnte sich EA deutlich verbessern, wohl nicht zuletzt dank dem starken Line-up, darunter Crysis 2 und Dragon Age 2. Den größten Anteil machten aber weiterhin FIFA 11, Bad Company 2 und Need for Speed: Hot Pursuit aus. Von Januar bis März erzielte der Konzern einen Umsatz von 1,090 Mrd. US-Dollar (Vorjahr: 979 Mio. US-Dollar) und einen Gewinn von 151 Mio. US-Dollar (Vorjahr: 30 Mio. US-Dollar).