In einem Interview sprach Electronic Arts' COO Peter Moore über die Integration von Frauen in der Videospielindustrie und betonte, dass bei EA viele große Franchises bereits heute von Frauen geleitet werden.

Electronic Arts - COO Peter Moore: Einige unserer größten Franchises werden von Frauen geleitet

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Auch die Entwicklung von Mirror's Edge: Catalyst wird von einer Frau geleitet
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Electronic Arts mag an und für sich als Spiele-Publisher ein Unternehmen sein, das nicht gerade in der Gunst der Spieler steht, tatsächlich wurde das Unternehmen mit Sitz in Redwood City, Kalifornien gleich zwei Mal hintereinander in 2012 und 2013 zum schlimmsten Unternehmen der USA gewählt. Doch wenn es um die Geschlechter-Gleichberechtigung in führenden Positionen geht, lässt sich das Unternehmen nichts vormachen, wie COO Peter Moore in einem Interview klarstellte.

"Wir sind einen weiten Weg gegangen, von der Vorstellung dessen, was wir als Frauen in einem Videospiel ansahen, über die Beteiligung von Frauen in der Entwicklung von Videospielen bis hin zu heute, wo einige der größten Franchises bei Electronic Arts von Frauen geleitet werden, die Hunderte von Männern managen", so Moore.

Gerade die Abteilung für die Entwicklung von Die Sims und die mobile Sparte haben laut Moore bei EA einen hohen Anteil an weiblichen Entwicklern. Zudem ermutige das Unternehmen Frauen dazu, in diese Industrie einzusteigen, indem man Initiativen wie Girls Who Code unterstütze. "Wir bei EA ermutigen junge Frauen schon in der High School dazu, das Programmieren als Karriere in Betracht zu ziehen."

Dieses Bestreben verdeutlichte Electronic Arts erst kürzlich mit der Ankündigung, nach Jahren endlich auch Frauenmannschaften in der FIFA-Fußballsimulation zu integrieren. In FIFA 16 werden folgende Frauen-Nationalmannschaften vertreten sein: Australien, Brasilien, Kanada, China, England, Frankreich, Deutschland, Italien, Mexiko, Spanien, Schweden und die USA.

"Wir werden innerhalb der ersten paar Wochen erfahren, wieviele Leute sich dazu entscheiden, die Frauenmannschaften zu spielen. Ich denke, das wird einen sehr positiven Effekt haben."

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