Auf der UBS Global Technology Conference sprach EAs CFO Blake Jorgensen über Mikrotransaktionen und teilte mit, dass man bei EA nach Wegen suche, die Spieler nicht "auszunehmen".

Electronic Arts - CFO Blake Jorgensen: Wir wollen die Spieler nicht mit Mikrotransaktionen gängeln

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Mikrotransaktionen - eine gängige Praxis im Mobile-Gaming- und PC-Bereich, die seit einiger Zeit auch auf den Konsolen Einzug gehalten hat. Die einen begrüßen die Möglichkeit, die jeweiligen Spielerlebnisse noch individueller zu gestalten, die anderen ächzten bereits bei DLCs. Sicher ist nur, Mikrotransaktionen haben sich auf den Konsolen noch lange nicht ganz durchgesetzt, die Zahl der Titeln mit derlei Angeboten wächst aber stetig an. Das Problem, das hier viele sehen, ist das doppelte und dreifache Abkassieren der Entwickler und Publisher. Denn im Gegensatz zum Mobile-Gaming sind viele Spiele auf den Konsolen noch Vollpreistitel. Mikrotransaktionen dienen in Kombination mit Free-to-play-Titeln häufig als Verschleierung für Pay-to-play- und Pay-to-win-Modelle. So etwas könnte bei bei einem Vollpreistitel nicht funktionieren.

EA will den Spielern nicht das Geld aus der Tasche ziehen

Bei Electronic Arts sei das anders, so EAs CFO Blake Jorgensen auf der UBS Global Technology Conference.

"Unsere Gaming-Teams denken immer darüber nach, 'Was ist das richtige Modell, um den Konsumenten am Ball zu halten, ihn für eine lange Zeit zu unterhalten?' Wenn man darüber nachdenkt, dann geht es hierbei nicht um die Wirtschaft, die Wirtschaft kommt zuletzt."

Mikrotransaktionen und auch Abonnements stünden nur im Kontext, den Spielern mehr für ihr Geld, mehr für ihr Spiel zu bieten. "Was wir erreichen wollen, ist, den Spielern den bestmöglichen Gegenwert für ihr Geld anzubieten und sie zugleich so lang wie möglich zu fesseln." Dennoch gebe er zu, dass es eine gewisse Ermüdungserscheinung bei den Spielern gebe, was Mikrotransaktionen anginge.

"Ich glaube, die Ermüdungserscheinung besteht darin, dass sie glauben, dass man ihnen laufend das Geld aus den Taschen zieht. Und eine Menge Mobile-Spiele erlauben es einem nicht, Spaß zu haben, solange man nicht dafür bezahlt. Wir suchen also nach neuen Modellen und neuen Wegen, wie wir diese Ermüdungserscheinung lindern können."

Eine Möglichkeit seien Abonnements. EA hatte beim neuesten Ableger zu Need for Speed bei Star Wars: Battlefront angekündigt, keine Mikrotransaktionen einzuführen. Doch nicht alle Publisher und Entwickler halten sich an derlei Versprechen.

Widerstand der Spieler

Wie allergisch die Spieler auf den Einzug von Mikrotransaktionen bei Konsolen-Titeln reagieren, zeigte sich erst vor kurzem bei Overkill Softwares PayDay 2 [welch ironischer Titel]. Hier hatte der Entwickler allerdings das Versprechen gebrochen, niemals Mikrotransaktionen einführen zu wollen. Produzent Almir Listo rechtfertige die Implementierung mit den Mitarbeitern, die man bezahlen müsse.

Auch Entwickler Turn 10s etwas versteckte Einführung von Mikrotransaktionen bei Forza Motorsport 6 in Form von Gutscheinen wurde von den Fans mit Kritik bedacht. Auch hier ging dem Ganzen das Versprechen des Entwicklers voraus, nach der Pleite mit Forza Motorsport 5 im nächsten Titel keine Mikrotransaktionen zu implementieren.

Wie seht ihr das Ganze? Sind Mikrotransaktionen positiv oder eher negativ?

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