Electronic Arts gab die aktuellen Zahlen des letzten Geschäftsjahres 2013 bekannt und zeigt damit auf, dass man den Profit leicht steigern konnte, auch wenn der ursprünglich veranschlagte Konzernumsatz von 4,075 Mrd. Dollar nicht erreicht werden konnte - stattdessen liegt dieser bei 3,797 Mrd..

Electronic Arts - Aktuelle Geschäftszahlen: Profit leicht gesteigert, SimCity und Fifa 13 voller Erfolg

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Vor allem Dead Space 3, Mass Effect 3 und SimCity haben EA ordentlich zugesetzt - und das nicht finanziell gesehen.
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Im Gegensatz dazu lag der Gewinn bei 89 Millionen Dollar statt 76 Millionen, wobei vor allem der digitale Bereich Electronic Arts ordentliche Zahlen bescherte: dort konnte man einen Umsatz von 453 Millionen Dollar (Vorjahr 419 Millionen) erzielen.

Zu verdanken ist das vor allem FIFA 13, das sich weltweit 14,5 Millionen Mal verkaufte. Denn die Spieler investierten satte 200 Millionen Dollar in die digitalen Features des Fußballtitels, was im Vergleich zu FIFA 12 eine Steigerung von 94 Prozent entspricht.

Unterdessen verkaufte sich auch SimCity trotz der massiven Probleme und negativen Kritiken wie geschnitten Brot: 1,6 Millionen Spiele wurden weltweit verkauft. 50 Prozent davon wurden digital gekauft.

Selbst Battlefield 3 Premium sorgte für Dollarzeichen in den Augen von EA, konnten doch 120 Millionen Dollar bei 3,5 Millionen registrierten Nutzern eingenommen werden. All das dürfte Electronic Arts die Bestätigung geben, auch künftig auf derartige Modelle zu setzen.

Was von vielen als Abzocke bezeichnet wird, kommt offenbar bei den Spielern sehr gut an: The Simpsons: Tapped Out. Das gehört zu den fünf erfolgreichsten iOS-Spielen und generierte alleine im März einen Umsatz von 10 Millionen Dollar - seit Launch im August 2012 kommt man somit auf 50 Millionen. Real Racing 3 hingegen wurde über 30 Millionen Mal heruntergeladen und wird im Durchschnitt von 2,5 Millionen Spielern täglich gespielt. Damit ist EA der Nummer-1-Publisher des iOS-Gaming-Marktes.

Von dem Deal mit Disney rund um Star Wars verspricht sich Electronic Arts natürlich viel, wird aber vor April 2014 kein Spiel der Marke herausbringen. Währenddessen befindet sich das Unternehmen noch immer auf der Suche nach einem neuen CEO, nachdem John Riccitiello erst kürzlich seinen Posten niederlegte. Derzeit übernimmt Larry Probst die Aufgaben dieser Position - EA zieht sowohl interne als auch externe Kandidaten in Betracht.