Nachdem der Los Angeles Superior Court einen Antrag von Electronic Arts abwies, kann Activision ein Klageverfahren weiterführen, bei dem es um jede Menge Geld geht. Der Klagegrund? Vertragsbruch. Streitwert? „Läppische“ 400 Millionen Dollar.

Electronic Arts - Activision klagt - 400 Millionen Dollar Streitwert

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Wenn EA die Klage verliert, stehen 400 Millionen Dollar auf dem Spiel. Und gut für das Ansehen des Publishers ist es sicher auch nicht...
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Bei dem Streit geht es um einen lange schwelenden Streit zwischen EA und Activision und nicht zuletzt um die rivalisierenden Spiele Call of Duty und Medal of Honor. Besser gesagt: Um die Entwickler und deren Arbeitsverhältnisse. Die ehemalige „Call of Duty“-Entwickler Jason West und Vince Zampella sollen nämlich von EA in ihrem Arbeitsverhältnis mit Activision absichtlich gestört worden sein, wodurch sie ihre Treuepflichten gegenüber ihrem Arbeitgeber verletzt hätten. Activision behauptet, die beiden Entwickler hätten ihre Verträge gebrochen und ihre Treuepflicht durch unzulässige Verhaltensweisen verletzt. EA wird dabei vorgeworfen, dass sie dieses Verhalten durch illegale Manipulation der beiden Entwickler mitverursacht haben.

Sowohl EA als auch die beiden Entwickler West und Zampella haben versucht, die Klage abweisen zu lassen. Diese Anträge wurden jetzt allerdings vom Gericht abgewiesen. Activision hätte Beweise geliefert, die grundsätzlich dazu geeignet sind, um eine Entscheidung über den Fall treffen zu können.

Am 7. Mail 2012 soll die Verhandlung vor dem Schwurgericht in Los Angeles stattfinden.