Ohne Erinnerung erwacht Edna eines Tages in der Gummizelle einer Irrenanstalt, in die sie fälschlicherweise eingeliefert wurde. Spätestens damit ist die Aufgabe klar, die der Name des Spiels schon vorgibt: Edna muss ausbrechen! Und ihr Gedächtnis wiedererlangen. Und die Verschwörung aufdecken, die zu ihrer Inhaftierung führte. Denn schließlich ist Edna nicht verrückt – sagt zumindest ihr sprechender Stoffhase Harvey…
Erste Aufgabe: Raus aus der Gummizelle!Bereits die Flucht aus dem ersten Raum erweist sich als Hürde in respekteinflößender Höhe: Trotz weniger Gegenstände und Handlungsoptionen dürfte so mancher eine Weile benötigen, bis er sich seinen Weg aus der Zelle gebahnt hat. „Edna bricht aus“ langweilt den Spieler nicht wie mancher Genrekollege mit den üblichen Einstiegsrätseln auf Autopilot, sondern legt den Schwierigkeitsgrad von Beginn an auf ein gehobenes Niveau, das im weiteren Spielverlauf gehalten wird. Nörgler mögen bemängeln, das Spiel nehme „den Spieler nicht bei der Hand“, doch sei bezweifelt, ob Adventurespieler heutzutage noch ein Kindermädchen dergestalt benötigen.
Die Rätsel sind wahrlich haarsträubend.Dass „Edna“ dennoch zu keiner Zeit unfair oder übermäßig schwierig erscheint, ist vor allem dem cleveren Spieldesign geschuldet. Denn zum einen sind die Rätsel jederzeit logisch, zum anderen vergibt das Spiel immer ausreichend Hinweise sowohl auf die mögliche Lösung als auch darauf, was überhaupt zu tun ist – zwei Knackpunkte, die vor allem Adventures der jüngeren Bauart oftmals vernachlässigten. Nicht selten wussten wir beispielsweise bei Kollege Jack Keane erst im Nachhinein, welche Aufgabe eigentlich zu des Rätsels Lösung passte, die wir soeben durch reines Ausprobieren gefunden hatten.
von Daedalic EntertainmentGenre: AdventureDS: unbekannt
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