Das von Electronic Arts eingeführte "10 Dollar Project" wird bei den meisten künftigen Spielen zum Einsatz kommen, um die Spiele für Käufer interessanter zu gestalten. Im Falle von Mass Effect 2 und auch Battlefield: Bad Company 2 hat man durch einen der Verpackung beiliegenden Code Zugriff auf kostenlose Downloadinhalte.

Nur Käufer eines Gebrauchtspieles, bei dem der Code nicht mehr verfügbar ist, müssen 10 Euro bezahlen, um ebenfalls in den Genuss des kostenlosen DLCs zu kommen. Ein Muss ist dies allerdings nicht. Wie Peter Moore, Chef von EA Sports, jetzt bestätigte, wird man bei künftigen Sport-Spielen ähnliche Wege gehen.

EA Sports möchte in Zukunft auf Mikrotransaktionen und aber auch digitale Abonnements setzen, um das jeweilige Spiel über einen längeren Zeitraum interessanter für den Spieler zu gestalten. Auch soll der Datenträger dadurch länger im Laufwerk bleiben und der Tausch des Spieles eingeschränkt werden. Gerade bei Sportspielen, die saisonbedingt jährlich erscheinen, scheint ein Tausch verlockend. Daher möchte EA Sports ein Geschäftsmodell dafür entwickeln.

Wie das genau aussehen wird, ist noch nicht bekannt. Man kann aber davon ausgehen, dass EA Sports die Spiele unter anderem mit aktuellen Daten versorgen möchte, damit sie stets aktuell sind.