Mehr als 600 Origin-Accounts sind im Internet bzw. in einem pastebin-Beitrag mitsamt Usernamen, Passwörtern und den registrierten Spielen des Kontos gelandet.

So berichtet beispielsweise CSO Online, dass einige Spieler vergangenen Donnerstag eine E-Mail für die Zurücksetzung ihrer Passwörter erhalten haben, in der es gleichzeitig hieß, "jemand" wollte sich Zugriff zu ihrem Konto verschaffen.

EA hat sich dazu bereits geäußert und erklärt, dass es keine Hinweise darauf geben würde, dass die Liste auf ein fremdes Eindringen in die Account-Datenbanken basiert. Dennoch will man Vorsichtsmaßnahmen walten lassen und entsprechende EA- und Origin-Accounts sichern, die zu den Usernamen auf der Liste passen.

Gleichzeitig weist das Unternehmen darauf hin, doch selbst Schutzmaßnahmen zu ergreifen und bei allen Online-Accounts einzigartige Usernamen und Passwörter zu verwenden.

Wie diese Accounts und Passwörter genau ins Internet via der Liste gelangt sind, bleibt bislang noch unklar.

Unterdessen schließt EAs ehemaliger Community Manager Sam Houston einen Angriff auf die Datenbanken von Electronic Arts nicht aus. Wie er betonte, seien Spieler häufig Ziel von Attacken, während EA Accounts sehr wertvoll für solche Angreifer sein können, da diese mit allen Spielen und eben Origin verbunden seien.

Laut Houston habe EA über die Jahre immer wieder Zorn von "verschiedenen Gaming-Gruppen" geerntet. Und das könne nun die Antwort darauf sein.

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