Electronic Arts gab vor wenigen Tagen an ausgewählte User einen Gutschein für Origin heraus, der einen Gesamtwert von 20 US-Dollar hatte. Damit konnte man entsprechend bei EAs hauseigenem Online-Shop einkaufen bzw. sich kostenlos Spiele herunterladen.

Doch für EA lief es nicht so, wie man sich das vorstellte. Denn einerseits war der Code nicht individualisiert und andererseits drehte er seine Runden durch das Internet. Er tauchte auf unzählig vielen Schnäppchenblogs, in Foren, Twitter, Facebook und Co. auf.

Dadurch der Code nicht individualisert war, konnte so jeder Origin-User mit Sitz in den USA oder mit Proxy die Spiele herunterladen. Und bei nur ein paar Tausenden dürfte es mit Sicherheit nicht geblieben sein.

Herunterladen ließ sich ein Großteil der PC-Spiele, nicht aber Battlefield 3, FIFA 13 und Co. Der Code wurde inzwischen gesperrt, so dass niemand mehr die kostenlosen Spiele herunterladen kann. Nun bleibt die Frage offen, wie und ob Electronic Arts dagegen vorgehen wird. Denkbar wäre, dass die jeweiligen Spiele bei den Usern gesperrt werden, die es übertrieben haben. Denn der Code ließ sich tatsächlich mehrfach nutzen, wodurch viele User das gesamte Paket heruntergeladen haben.