Die E32005 - Ein umfassender Rückblick

Die E3 ist vorbei - und gamona war natürlich vor Ort. Nach unseren täglichen Specials, ausführlichen Videos und zahllosen News blicken wir in dieser Nachlese noch einmal auf die Messe zurück.

Trends und Eindrücke aus LA, direkt aus erster Hand: Die frühen Titel für die Next Generation und zugleich reichlich Futter für die alten Konsolen, weniger Masse, aber dafür echte Highlights auf dem PC, MMOGs und Handheld-Games - wir stellen unsere persönlichen Tops und Flops vor.

E3 2005 - gamona E3 2005 - Coverage Part 2Ein weiteres Video

Wer die neuesten Spiele sehen will, muss leiden: Drei Tage Messe, drei Tage wunde Füße. Stickige Luft, überfüllte Hallen und lange Schlangen vor den wenigen Futterkrippen - doch die Tortur lohnte sich auch in diesem Jahr. Mit Durchhaltevermögen und nicht zu bremsendem Enthusiasmus jagt gamona auf der weltgrößten Spielemesse im sonnigen Los Angeles nach Spieleperlen für das aktuelle Weihnachtsgeschäft und das kommende Jahr. Viele Titel sind für alle Besucher sicht- und oft auch spielbar, manche Titel aber nur hinter verschlossenen Türen zu sehen. Alle großen Top-Publisher und Entwickler haben uns gezeigt, womit sie in den nächsten zwei Jahren hoffentlich ins Rennen gehen.

Trendsetter E3
Wer wissen möchte, was in den nächsten Jahren im Gaming-Business angesagt ist, für den führt kein Weg an LA vorbei. Wie bereits in den vergangenen Jahren dominierten dort vor allem die Fortsetzungen bekannter Serien - "Franchise

Business" ist das Wort für diese serielle Auswertung starker Brands. Eine Disziplin, die nach Electronic Arts (EA Sports, Bond, NFS, Burnout, Medal of Honor…) nun auch Ubisoft (Ghost Recon, Rainbow Six, Prince of Persia, Brothers in Arms, Myst) und Activision (Quake, X-Men, Call of Duty, True Crime, Spiderman) famos beherrschen. Ausnahmen wie Prey, FEAR, Alan Wake oder Condemned bestätigten die Regel, doch es waren nur wenige Hersteller, die sich mit neuen Brands aufs Parkett wagten. Und wenn doch, dann steckte zumeist eine wichtige Film- oder Comiclizenz dahinter.

Fast jede Marvel-Lizenz scheint mittlerweile in der Versoftung zu sein und selbst alte Filmklassiker wie The Warriors, Scarface, Taxi Driver oder Jaws halten inzwischen für ein mehr oder weniger unabhängiges Spiel her. Doch man darf nicht ungerecht werden, denn während sich die Quantität dieser Lizenzspiele erhöht, steigt auch deren Qualität. Highlights wie Der Pate, Aeon Flux oder King Kong waren vor wenigen Jahren nur eine Illusion.
Beliebtestes Setting ist nach wie vor der zweite Weltkrieg, gefolgt von aktuellen Militärkonflikten: Egal ob Strategie oder Action, nach drei Tagen Messe waren wir von WW2-RTS oder Terroristen-Shootern absolut gesättigt.

Ein weiterer Trend ist der gestärkte Fokus auf MMOGs: Nach dem Erfolg von World of Warcraft schießen neue Online-Projekte wie Pilze aus dem Boden - und einige stehen zumindest optisch ihren Single-Player Kollegen in nichts nach, wobei zunehmend auch andere Genres als Rollenspiele bedient werden. Apropos: Das beliebteste Genre ist auch in diesem Jahr zweifellos Action - die schlichte Vielfalt an 3rd-Person Action-Titeln und Ego-Shootern geht deutlich zu Lasten von Rollenspiel und Strategie.

Letzteres findet auf dem PC eine letzte Hochburg, wobei aber auch hier die Grenzen verschwimmen: In mehr als einem Titel werden wir in die Haut unserer Truppen schlüpfen dürfen. Doch Strategie ist der einzige Vorteil des PC, denn immer mehr Titel

erscheinen parallel oder gar exklusiv für aktuelle und zukünftige Konsolen - selbst PC-Teams wie Id Software oder The Creative Assembly kommen daran nicht vorbei. PC-only-Titel wird es in Zukunft wenig geben.

Generationenkonflikt
Mit der XBox 360 war die erste der neuen Next Generation Konsolen auf der Show zu sehen - auch wenn sich hinter den vermeidlichen Konsolen zumeist nur die Entwicklerhardware auf Basis eines PC oder Mac befand. Das Ergebnis: Spiele ruckelten oder liefen mit reduzierten Details, was vor allem bei Vorführungen hinter verschlossener Tür zu erkennen war. Ohnehin wirkte die Grafik der neuen Microsoft-Konsole zwar sehr gut (und ein großer Schritt von der alten Xbox), aber alles andere als revolutionär - auf Anfrage teilten uns verschiedene Entwickler mit, dass die gleichzeitig erscheinenden PC- und Xbox 360 Versionen nahezu identisch aussähen.

Mehr Wirbel verursachte die PS3. Während sich der Sony-Stand nur deraktuellen PS2 sowie der PSP widmete, waren die Videos von der Pressekonferenz in aller Munde.

Einige wenige Hersteller zeigten bereits hinter verschlossenen Türen PS3-Versionen und unserer Meinung nach waren diese noch mal ein ganzes Stück voraus. Was aber die finale Hardware zu leisten ist und wie auch der Revolution abschneidet, das werden wir wohl erst in einem Jahr beurteilen können, wenn alle drei Systeme nahezu fertig oder bereits auf dem Markt sind.

Die momentane Primär-Plattform für Konsolen-Entwickler scheint jedenfalls vorerst weiterhin die PS2 zu sein - auf ihr liefen die meisten Demos.

Ohnehin gab es in Los Angeles reichlich Nachschub für die aktuellen Konsolen zu sehen - bis Ende 2006 werden noch neue Current-Generation Titel erscheinen, die nicht nur grafisch zulegen, sondern mit Online-Support und durchdachter Spielbarkeit überzeugen.

Missing in Action - folgende Titel gab es nicht zu sehen:

Stalker - im letzten Jahr einer der Knaller, verwundert die Abwesenheit des Shooters. Angeblich ist der Release-Termin auf 2006 verschoben, Gerüchten zufolge hat ein Großteil des Teams gekündigt.

Phantom Konsole - Auch wenn der Spruch alt wird: Das Phantom macht seinem Namen Ehre. Nach dem großen Stand im letzten Jahr glauben wir nicht mehr an die Veröffentlichung der Konsole.

Duke Nukem Forever - Natürlich gab es auch in diesem Jahr nichts vom Duke zu sehen, womit ein Release frühestens 2006 möglich ist. Dafür erfreute uns aber zumindest Prey.

GTA PSP - vor der E3 angekündigt, aber nicht gezeigt wurde das neue GTA-Abenteuer für Sonys Handheld. Schade.EA - Marktführung durch Serien
Einer der Vorreiter in Sachen Next Generation Entwicklung ist wie zu erwarten EA: Nahezu alle großen Sport- und Racing-Franchises werden den Sprung auf die neue Xbox machen und dennoch für aktuelle Konsolen sowie zumeist Handhelds erscheinen.

Einer dieser "Rundumschlag"-Titel ist das neue Need for Speed: Most Wanted, das in einer Xbox 360-Version spielbar war und vor allem optisch beeindruckte. Ebenfalls sehr gut sahen Battlefield 2, Medal of Honor, European Assault sowie der Pate aus, über das wir bereits während der E3 berichtet haben.

Bond Fans dürfen nach dem miserablen GoldenEye: Rogue Agent aufatmen, denn mit Liebesgrüße aus Russland ist ein Nachfolger zum hervorragenden Alles oder Nichts in Arbeit. Obwohl von einem neuen Team, bestehend aus ehemaligen Bond- und Herr der Ringe-Entwicklern, sieht der 3rd-Person Titel mit Sean Connery in der Hauptrolle sehr viel versprechend aus.

Mit dem Darstellerwechsel wurde das Nahkampfsystem überarbeitet, Kinnhaken und Tritte sollen nun wesentlich intuitiver sein. Ebenfalls neu ist der Focus Zoom, mit dem einzelne Körperteile oder auch Handgranaten gezielt getroffen werden können. Mit diesen Meisterschüssen upgraden wir zwischen den Missionen unsere Waffen, denn auch die KI wurde aufgebohrt. Steuerbare Fahrzeuge werden ein Comeback feiern, hinzu kommt der neue Jetpack. Mehrspielerfreunde dürfen in einem Vier-Spieler Deathmatch antreten, der Cooperative-Modus musste aber leider weichen. Liebesgrüße aus Russland erscheint im vierten Quartal für aktuelle Konsolen.

Ubisoft - Fortsetzungen und große Lizenzen

Neben EA hat auch Europas zweitgrößter Publisher das Franchise-Business im Griff: Derzeit sind mit Ghost Recon 3, Rainbow Six Lockdown und Prince of Persia 3 alle wichtigen Fortsetzungen für das vierte Quartal in Arbeit, wovon als einzigesGhost Recon 3 auch auf die Xbox 360 gebracht wird. Der Prinz bleibt zwar auf aktueller Hardware, wird jedoch durch spielerische Neuerungen wie das Speed Kill System, Wagenrennen und den Wechsel zwischen dem guten und dunklen Selbst erweitert - zusammengefasst möchte Ubisoft die Stärken des ersten und zweiten Teils verbinden. Eine weitere Fortsetzung, derzeit PC-only, ist Myst V, das den Abschluss der Serie bieten soll. Entwickelt von Cyan verwendet das Spiel eine Echtzeit-Engine im Stil von Uru, auch wenn das alte Point'n'Click Interface zunächst erhalten bleibt.

Mit Heroes V setzt Ubisoft die erfolgreiche Strategie-Serie fort, nachdem man die Rechte aus der Insolvenzmasse von 3DO gekauft hat. Entwickelt wird das Spiel von Nival, dem Team hinter Etherlords. Die Filmumsetzung King Kong sowie Brothers in Arms: Earned in Blood stellen wir in Previews noch einmal ausführlich vor. Einen guten Eindruck machte auch Far Cry Instincts, die Umsetzung des erfolgreichen PC-Shooters.

Die größten Überraschungen

Aeon Flux - die Umsetzung der kultigen MTV-Serie und des neuen Paramount Films schlägt nicht nur die Brücke zwischen den Welten, sondern macht auch spielerisch einen großartigen Eindruck.

King Kong - auch die Umsetzung von Peter Jacksons Mammutwerk sah in der Präsentation mehr als ordentlich aus - es wird noch was mit den Filmumsetzungen!

Prey - sah auf Screenshots aus wie Doom 3, wirkte in der Präsentation aber so frisch wie eh und jeh. Wenn jetzt nichts schief geht, landet 3D Realms den nächsten Hit. Nur wo bleibt der Duke?

Überraschung: Anstatt einer Portierung handelt es sich bei dem Xbox-Titel um ein Remake, das mit komplett neu erstellten Leveln und angepasstem Gameplay punktet.So wird nun wesentlich mehr Wert auf Schleicheinlagen und die geschickte Nutzung der Umgebung gelegt - wir dürfen Fallen auslegen um Gegner zu bezwingen. In der Mitte des Spiels wird Held Jack zudem mit dem Virus infiziert, das ihm übernatürliche Kräfte verleiht.

Damit rennt er schneller, riecht seine Gegner und schlägt diese mit einer Faust hoch durch die Luft - bei einer Präsentation sah Instincts wirklich klasse aus. Hoffen wir nur, dass Ubisoft Montreal wirklich bis zum Herbst fertig wird.

Vivendi Universal - Erfolgreich dank Blizzard
Blizzard schwimmt derzeit auf der Erfolgswelle von World of Warcraft, dessen Battlegrounds zu sehen waren. Ob Starcraft Ghost ähnlich erfolgreich wird, können wir jedoch noch nicht sagen - die gezeigte Version, die von Swinging Ape entwickelt wird (Twisted Metal: Glitch in the System) machte zwar spielerisch einen guten Eindruck, wirkte aber grafisch nicht gerade

berauschend - vielleicht hilft es ja, dass Blizzard das junge Studio kürzlich geschluckt hat. Bis 2006 haben die Entwickler ohnehin noch Zeit, bis Ghost auf PS2, Xbox und Game Cube erscheint. Ähnlich enttäuschend fanden wir die gezeigte Version von Scarface, der Umsetzung des Pacino-Films. Für 2006 sowohl auf aktueller als auch auf Xbox 360 angekündigt, spielen wir eine alternative Story, in der Pacinos Charakter nicht stirbt, sondern in LA, Kolumbien sowie der Karibik Rache übt. Der an GTA erinnernde Titel des kanadischen Studios Radical (Dark Angel, Simpsons) hat zwar einige gute Ansätze, konnte jedoch technisch nicht überzeugen. Ebenfalls von Radical stammt die Fortsetzung des 2003er Hulk-Spiels, das nun in einer relativ frei begehbaren Stadt spielt und umfangreiche Zerstörung zulässt.

Einen guten Eindruck hinterließ bei uns FEAR, der neue Shooter von Monolith, der im Sommer exklusiv für den PC erscheinen soll. Spontan würden wir sagen, dass FEAR wieeine Mischung aus Doom 3 und Half-Life 2 wirkte, was in sich ein Kompliment ist. Die Engine und das allgemeine Spielgefühl erinnerten an Valves Hit-Shooter, dazu kommen verstörte (und blutrote) Visionen wie wir sie aus id Softwares Werk kennen - auch wenn der Horror laut den Entwicklern unterschwelliger sein soll. Da läuft ein Kind an der Decke entlang oder der Bösewicht verspeist einen Soldaten…

Beim anspielen gefielen uns die Grafik sowie die intelligenten Feuergefechte, wobei auch die Bullet-Time reichlich Spaß machte. Wenn Kugeln in Zeitlupe an unseren Köpfen vorbeizischten oder eine Druckwelle langsam den Raum zertrümmerte, kam echtes Matrix-Flair auf.

Atari - Matrix Reloaded?
Apropos Matrix: Auch der Inhaber der echten Lizenz zeigte mit Path of Neo einen neuen Titel, der im Gegensatz zu Enter the Matrix richtig gut aussah. Die Engine wurde ordentlich aufgepeppt und um Ragdoll-Physik erweitert, die Kameraperspektive verbessert und die Bewegungen neu

Die größten Messe-Enttäuschungen

Scarface
- die Messlatte im "GTA-Genre" ist nicht zuletzt seit San Andreas haushoch und Scarface scheint an dieser Hürde bislang noch zu scheitern - statt der fetten Überraschung heißt es nachsitzen für die Entwickler.

Starcraft Ghost - Neuer Entwickler, neues Glück, doch so richtig umhauen konnte uns Ghost auch dieses Jahr nicht. Spielt sich vielleicht nicht schlecht, macht aber vor allem optisch nicht viel her. Aber Blizzard wäre nicht Blizzard, wenn sich da bis 2006 nicht noch etwas tun könnte.

The Outfit - Was als großer Xbox 360-Titel angekündigt wurde, entlockte uns nur ein Gähnen: Die Grafik wirkte wie ein gutes Xbox-Spiel, das Gameplay lässt viele Fragen offen. Da muss sich bis zum Herbst aber noch was tun…eingearbeitet - endlich sehen die Moves richtig gut aus. Passend dazu hat Shiny ein neues Multi Opponent Kampfsystem sowie zahlreiche Kombos und Special Moves integriert, die das Matrix-Feeling auch bei den Kämpfen rüber bringen - inklusive des "Zahlen-Bluts". Laut den Entwicklern beinhaltet das Spiel rund eine Stunde exklusiver Filmsequenzen, die sich über alle drei Filme erstecken und zahlreiche Sidestorys für Neo erzählen, die es nicht ins Kino geschafft haben. Path of Neo erscheint im November für PC, Xbox und PS2.

Positiv überrascht waren wir von Getting Up, dem Sprayer-Spiel, das gemeinsam mit Mode-Mogul Marc Ecko entwickelt wird. Entwickler The Collective (Deep Space 9: The Fallen) will das Leben eines Sprayers möglichst authentisch darstellen, doch auch ohne Affinität für diese Kultur macht die Mischung aus Schleichspiel, Plattformer und Action-Adventure Spaß. Wir schleichen uns zum Beispiel in einen Bahnhof, springen auf eine fahrende Bahn und

sprühen unser Logo an vorgegebener Steller auf die Fenster - cool. Steuerung und Optik gingen beim Probespielen sehr in Ordnung, so dass uns Ende des Jahres ein innovativer Titel ins Haus steht.

Ebenfalls neuartig ist der Erzählstil bei Fahrenheit, dem neuen Werk von Quantic Dream (Omikron: The Nomad Soul). Vormals bei Vivendi unter Vertrag, arbeitet das französische Team schon seit vier Jahren an dem interaktiven Thriller, doch das Ergebnis macht einen sehr guten Eindruck.

Statt auf Action setzt Fahrenheit rein auf eine intelligente Story, bei der wir einen Mordfall aus verschiedenen Perspektiven aufklären.

Die Rätsel sollen relativ seicht sein und vor allem aus dem Wechsel zwischen den vier Charakteren zehren - es ist also vielmehr die Handlung, die den Spieler antreibt. Im Herbst wissen wir voraussichtlich, ob dieser Plan aufgeht.THQ - Frontrunner in Sachen Next Generation
Bei THQ gab es neben dem viel versprechenden Dawn of War Add-On Winter Assault, dem bald erscheinenden Geheimtipp Destroy all Humans und dem 3D-RPG Titan's Quest zwei exklusive Xbox 360-Titel zu sehen: Saint's Row von Volition (Red Faction) erinnert an GTA, bringt jedoch einige neue Ideen mit. Als Gangmitglied erobern wir darin unsere Stadt und legen uns zugleich mit anderen Gangs sowie der Polizei an - wem es zu heiß wird, der kann sich von einem Gesichtschirogen ein neues Äußeres basteln lassen.

Neben Geld zählt die Reputation unseres Gangsters, wofür bestimmte Mission absolviert werden müssen. Saint's Row macht grafisch und spielerisch einen sehr guten Eindruck. Weniger überzeugen konnte uns The Outfit, der neue Titel von Relic (Dawn of War). Die Mischung aus Action und Strategie ist ebenfalls exklusiv für die Xbox 360 und versetzt uns in die Rolle

von zwei Helden, die jeweils mit einem Team während des zweiten Weltkriegs unterwegs sind. Die taktische Komponente besteht darin, zwischen beiden Helden zu wechseln, auf der anderen Seite dürfen wir Verteidigungsanlagen kaufen und nach Gusto platzieren - ansonsten dominiert bei The Outfit jedoch die Action.

Die gezeigte Version konnte unsere Erwartungen noch nicht ganz erfüllen, wir sind jedoch gespannt, wie viel sich bis zur Veröffentlichung noch ändern wird. Ebenfalls von Relic aber deutlich beeindruckender war Company of Heroes, ein klassisches PC-RTS, das ebenfalls im zweiten Weltkrieg spielt.

Eine äußerst detailreiche Grafik und spielerische Ansätze in der Tradition von Dawn of War lassen hoffen, obwohl zu Ressourcen-System und Basisbau noch nichts verraten wurde - bis Mitte 2006 müssen wir uns ohnehin noch gedulden.Activision - Fokus auf Shooter und Comics
Bei der Nummer 2 der Spiele-Branche gab es vor allem neue Comic-Umsetzungen zu sehen: The Ultimate Spiderman, Fantastic 4 und X-Men Legends 2 nutzen die Stärken ihrer Superhelden und schauen allesamt recht viel versprechend aus. Das Gleiche gilt für The Movies, Peter Molineux's ambitionierter Holllywood-Simulation, die endlich in diesem Herbst erscheinen soll.

Während Call of Duty 2 die Militärbegeisterten bedient, setzt Quake 4 die SF-Story des zweite Teils fort - über beide Titel haben wir bereits berichtet bzw. werden das in den nächsten Tagen separat nachholen. Ansonsten war bei Activision Geheimniskrämerei angesagt:

Vom Multiplayer-Shooter Enemy Territory: Quake Wars, True Crime 2 und Neversoft's GUN gab lediglich mehr oder weniger aussagekräftige Trailer zu sehen.

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Bilder zu Prey - eine der großen Überraschungen der Messe:

Starcraft Ghost enttäuschte auf der Messe mit unzeitgemäßer Grafik

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Duke Nukem Forever

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Nicht auf der Messe - dennoch heiß erwartet -