Amerika - das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Was einige französische und britische Journalisten nun mit Sicherheit bestätigen werden. Sie wurden bei Ihrer Einreise in die USA nämlich regelrecht "verhaftet", einer Leibesvisitation unterzogen, es wurden Fingerabdrücke genommen, Handschellen angelegt und sie wurden 26 Stunden lang inhaftiert. Schließlich wurden sie nach Europa zurück geschickt.

Die Journalisten arbeiten für verschiedene Spielemagazine und scheinbar wurden sie von ihren Redaktionsleitern nicht darüber aufgeklärt, dass bei der Einreise in die USA Visa benötigt werden...und zwar dann, wenn man als Journalist einreist. So muss den betroffenen Personen auf alle Fälle eine Mitschuld gegeben werden, denn über solche Regularien sollte man sich sicherlich vorher informieren.

Klar ist aber auch, dass eine derartige Behandlung der Behörden absolut willkürlich geschehen ist, denn die überwältigende Zahl der Pressebesucher hatte Berichten zufolge kein entsprechendes Visum. Die Journalisten wie Kriminelle zu behandeln ist ebenfalls nicht unbedingt symphatiefördernd, dabei hat gerade die USA Symphatie nötiger als je zuvor.

Die Organisation für internationale Pressefreiheit "Reporters Without Borders" hat gegen die Behandlung der Journalisten protestiert. Zugleich bekennt einer der Betroffenen aber auch: "Das einzig Gute an dieser unserer Erfahrung ist, dass wir nun jedem erzählen können, was bei Visa Versäumnis drohen kann. Erkundigt euch vorher, liebe Kollegen, dann passiert euch so etwas nicht."