Es ist eine bedrohliche und höchst lebensfeindliche Welt, in die es euch hier verschlägt. Die polnischen Entwickler von Techland zeichnen ein düsteres Bild einer von Untoten überlaufenden Welt und verlangen euch mit ihrer Mischung aus Survial-, Action- und Parkour-Spiel einiges ab. In unserem Dying-Light-Guide greifen wir euch deshalb unter die Arme. Ihr erhaltet hilfreiche Tipps und Tricks zum Überleben, erfahrt, wie ihr schnell an Geld kommt, zügig eure Skills verbessert und vieles mehr.

Gerade die ersten Schritte können in dieser zombifizierten Zombie-Welt außerordentlich schwerfallen. Dying Light steckt voller kleiner Eigenheiten, die ihr erst einmal kennenlernen und verstehen müsst, um gezielt vorgehen zu können. Auf dieser Seite findet ihr deshalb zahlreiche Hinweise und Überlebenstipps, damit ihr nicht so schnell vor die Hunde geht.

Dying Light: Tipps und Tricks

Flucht ergreifen: Der Klügere gibt nach
Normalerweise ist man als Spieler so konditioniert, Zombies und anderes untotes Gesocks in rauen Mengen über die Klinge springen zu lassen. In der Haut des Überlebenden Kyle Crane solltet ihr die Macho-Attitüde zu eurem eigenem Wohlergeben jedoch lieber steckenlassen und euch mit dem Gedanken anfreunden, auch mal die Beine in die Hand zu nehmen, wenn es brenzlig wird. Zwar stellt ein einzelner Schlurfer noch keine Gefahr da, doch treten die Heinis nur in Gruppen auf (ein Zombie kommt selten allein, ihr wisst schon). Außerdem dauert es eine Weile, einen von ihnen auszuschalten, sodass ihr schnell umrundet seid. Schmiert euch deshalb jedes „Ich mache sie alle platt!“ an die Backe und tötet ausschließlich gezielt und präzise, um nicht Opfer eines Zombie-Mobs zu werden.

Looten: Sammelt alles ein, was nicht niet- und nagelfest ist
Viele Bewohner der Stadt haben ihr Heim fluchtartig verlassen müssen, weshalb ihr an jeder Ecke noch jede Menge Hab und Gut finden könnt. Die oberste Regel: Sammelt alles auf, was euch vor die Nase kommt. Bis auf euren Waffenbeutel ist euer Inventar unbegrenzt groß und da ihr ständig verschiedene Objekte zum Herstellen von Gegenständen benötigt, ist es ratsam, jederzeit so viel wie möglich dabei zu haben. Zwar besteht auch die Möglichkeit, Items gezielt bei Händlern zu kaufen, doch ist der schnöde Mammon selbst in der Welt von Dying Light Mangelware, sodass ihr es nicht unnötig für Kram ausgeben solltet, der auch für lau auf der Straße zu finden ist. Drückt zudem in regelmäßigen Abständen die X- (PlayStation) bzw. A-Taste (Xbox), um euren Überlebenssinn zu aktiveren. Dieser zeigt euch alle relevanten Objekte in der näheren Umgebung an – damit seht ihr auf einen Blick, wo ihr etwas Interessantes aufsammeln könnt.

Dying Light - Guide, Tipps und Tricks

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Um in Dying Light zu überleben, solltet ihr eure Sinne schon halbwegs beisammen haben.
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Craften statt kaufen, Waffen bei Händlern erwerben
Wo wir gerade beim Thema sind: Kauft nur in Ausnahmefällen bei Händlern ein. Wie gesagt, Geld lässt sich nur langsam und beschwerlich auftreiben, sodass ihr eure Moneten zusammenhalten und sparen solltet. Ihr findet bei Händlern in der Regel nichts, was ihr nicht auch selbst finden könnt – mit einer Ausnahme: Waffen. Zwar stolpert ihr auch auf der Straße alle Nase lang über ein Nagelbrett oder eine ähnliche Nahkampfwaffe. Die richtig durchschlagskräftigen Prügelknaben findet ihr jedoch beinahe ausschließlich bei Händlern.

Nacht: Gefahren und Chancen der Dunkelheit
Die polnischen Entwickler von Techland haben sich einen besonderen Kniff einfallen lassen, um ihrem Open-World-Spiel eine unterschiedliche Dynamik zu verpassen: den Tag- und Nachtwechsel. Während ihr unter der prallen Sonne vergleichsweise wenig zu befürchten habt, birgt die Nacht ihre ganz eigenen Gefahren. Vor allem zwei Eigenheiten der Dunkelheit gilt es zu beachten. Zum einen tauchen im Schutz des Zwielichts besonders starke und schnelle Zombies auf, gegen die ihr beinahe chancenlos seid. Achtet auf ihren Sichtkegel auf eurer Minimap und nutzt regelmäßig euren Überlebenssinn, um ihnen gezielt aus dem Weg zu gehen. Sollte es doch einmal zur Auseinandersetzung kommt, solltet ihr unbedingt die Beine in die Hand nehmen. Mit der UV-Lampe könnt ihr euch in besonders brenzligen Situationen zudem etwas zusätzliche Zeit verschaffen.

Packshot zu Dying LightDying LightErschienen für PC, PS3, PS4, Xbox 360 und Xbox One

Die weitere Besonderheit der Nacht: Ihr erhaltet doppelte Erfahrungspunkte für eure Wendigkeits- und Kraftstufe. Wollt ihr also gezielt aufleveln, ist es ratsam, das im Mondschein zu tun. Gerade eure Agilität lässt sich so schnell wie sonst nie aufpumpen. Hüpft fleißig über Dächer und klettert an Objekten hinauf, um schnell neue Fähigkeitspunkte zu verdienen. Im Grunde passiert das fast automatisch, da ihr die starken Super-Zombies ohnehin über die Dächer umgehen solltet. Etwas problematischer wird es jedoch beim Leveln eurer Kraft. Zwar erhaltet ihr auch hier für jede Aktion die doppelten Erfahrungspunkte, doch lockt der Lärm einer Auseinandersetzung schnell die Nacht-Zombies und andere Gefahren an. Übertreibt es also nicht und verteilt immer nur ein paar gezielte Schläge oder tötet möglichst viele Zombies mit einem Angriff auf einmal (etwa mit einer Granate).

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Kreatives Kombinieren hilft
Einer eurer größten Vorteile gegenüber der Untoten ist eure Intelligenz und genau diese könnt ihr prima gegen die sabbernden Dummbatzen auf den Straßen ausspielen. Es gibt jede Menge Gelegenheiten, die Umgebung und verschiedene Objekte gegen die Zombies auszuspielen. Spielt einfach ein wenig herum und probiert verschiedene Dinge. Ihr könnt etwa eine Meute Untoter mit einem Feuerwerkskörper in eine Ecke locken und anschließend mit einem gezielten Molotow-Cocktail auf einen Schlag ausschalten.

Ablenkungen schaffen
Überhaupt kann es nicht schaden, eure Feinde gezielt in eine andere Richtung zu locken. Mit eurer Wendigkeit könnt ihr zwar auch gut an ihnen vorbeilaufen, doch manchmal reicht das eben nicht aus – etwa dann, wenn sie einen Engpass oder ähnliches versperren. Für solche Gelegenheiten hält das Spiel jedoch ausreichend Möglichkeiten bereit, um sich der Fleischfresser zu entledigen. Ihr könnt Leuchfackeln, Feuerwerkskörper oder andere Objekte nutzen, um Zombies präzise wegzulocken.

Zombies effektiv und schnell töten
Zwar macht euch Dying Light nie zu Rambo, doch ein paar Möglichkeiten gibt es durchaus, den Untoten besonders effektiv das gammelige Hirn aus der Rübe zu pusten. Außerordentlich cool und effektiv ist die Kombination aus Dropkick (eine Fähigkeit, die ihr bereits sehr früh in eurem entsprechenden Fähigkeitenbaum freischalten könnt) sowie den zahlreichen Fallen, die überall in der Stadt aufgestellt sind. Sobald ein Zombie mit den Stacheln dieser Objekte in Berührung kommt, stirbt er augenblicklich – schneller geht es nun wirklich nicht. Schleudert die Untoten also wenn möglich immer in diese Fallen und nutzt dafür beispielsweise besagten Angriff. Auch hilft es, gezielt auf die untoten Köpfe und andere Schwachstellen einzuschlagen, um die Viecher schneller zu erledigen. Zudem ist euer Tritt überaus praktisch, da er keine Ausdauer verbraucht und Feinde ins Straucheln bringt. Beachtet zudem, dass menschliche Gegner cleverer agieren als ihre untoten Kollegen – für sie solltet ihr euch eine andere Strategie zurechtlegen.

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Dächer sind eure Freunde
So oft es geht, solltet ihr in Dying Light über die Dächer der Stadt laufen. Für das Klettern erhaltet ihr nicht nur Erfahrungspunkte und entgeht dadurch auch der absoluten Mehrheit der Zombies, oft findet ihr auch Truhen oder anderen Sammelkram über den Straßen der Stadt.

Sicherheitszonen freischalten
Da ihr in Dying Light nicht den Luxus einer Schnellreisefunktion habt und nach eurem Ableben stets in einer Sicherheitszone abgesetzt werden, ist es ratsam, so viele wie möglich von diesen zu befreien. Im Normalfall müsst ihr dafür eine kleinere Gruppe Zombies ausschalten sowie die Stromzufuhr wiederherstellen. Diese sicheren Zufluchtsorte sind auch prima geeignet, um Gegenstände eures Inventars in die Truhe auszulagern oder vor den starken Nacht-Zombies zu fliegen.

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