Techlands Designer Maciej Binkowski sprach über die PS4-Version von Dying Light, bei der er vor allem den Share-Button liebe.

Obwohl Techlands Dying Light als Multiplattformer konzipiert ist, wird es auf der PS4 Funktionen geben, die es nur dort geben wird, da Techland die Features des Dualshock 4 ausreizen möchte. Tatsächlich befindet sich das Spiel derzeit in den Händen eines Teams, das nur dazu da ist, Next-Gen-Features in das Spiel einzubauen, um das Erlebnis auf den Next-Gen-Konsolen noch einmal anzuheben, vor allem bei der PS4-Version.

Schaltet man im Spiel die Taschenlampe an, wechselt auch das blaue Licht (Rambo-Meme anyone?) des Dualshock 4 in ein grelles Weiß. Mit einem Klick auf das Touchpad, wird das Spielmenü aufgerufen. Den Lautsprecher auf dem Controller wolle Techland laut Binkowski dazu nutzen, dass, wenn ein Spieler über sein Mikro zu anderen Spielern spricht, seine Stimme über den Lautsprecher des Dualshock 4 kommt.

Auch wolle man für den Multiplayer-Modus ein Feature zur Stimmenerkennung einbauen, dank der ein Spieler mithilfe seiner Stimme eine Horde an Zombies von einem anderen Spieler weglocken könne, damit der seine Aufgabe erledigen kann.

Besonders viel Spass habe Binkowski mit dem Share-Button des Controllers. "Um ehrlich zu sein, ist es mein liebstes Feature auf der PS4", so Binkowski. "Dying Light ist ein Sandbox-Spiel mit rasantem Gameplay. Wir können es gar nicht abwarten, bis die Leute es nutzen - es gibt soviele Situationen im Büro, wo einer sagt, 'Hey, ich habe gerade dies und das gemacht und konnte es einfach nicht glauben!' Wir wollen, dass ihr in der Lage seid, diese Geschichten zu teilen. Und dieses Feature ist wie geschaffen dafür. Wir könnten damit sogar Dinge machen wie Kill of the Week."

Daher wolle man den Spielern keine Beschränkungen auferlegen, damit sie möglichst viele, möglichst verrückte Situationen miteinander teilen.

Auch das Problem mit Motion Sickness, also dem Übelwerden bei schneller Bildbewegung habe man mittlerweile in den Griff bekommen. Dying Light ist ja bekanntlich ein Parcour-Spiel á la Mirror's Edge, nur eben rasanter und mit Zombies. Kein Wunder, hat Techland doch auch Dead Island und Dead Island: Riptide entwickelt.

Die finale Version von Dying Light wird man auf der PS4 miz 60 FPS genießen dürfen, so nannte Binkowski diese Framerate auf der PS4 "absolut machbar". Ob das Spiel auch auf der Xbox One mit einer Framerate von 60 FPS laufen wird, hat Binkowski nicht mitgeteilt.

Dying Light soll 2014 auf den Current-Gen-Konsolen PS3 und Xbox 360, den Next-Gen-Konsolen PS4 und Xbox One und auf dem PC erscheinen.

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