Während der Casual Connect Europe äußerte sich Peter Molyneux erneut negativ zum kürzlich von EA veröffentlichten Mobile-Ableger Dungeon Keeper und kam dabei gleich noch auf Free2Play im Allgemeinen zu sprechen.

Dungeon Keeper - Peter Molyneux kritisiert Free2Play-Markt

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Er selbst erwartete anfangs gar kein Free2Play-Spiel hinter dem neuen Dungeon Keeper, sondern eine Art Remake des Originals. Er könne sich auch mit einigen frischen Ideen in dem Spiel anfreunden, doch die In-App-Käufe und deren Präsentation würden diese wieder komplett zerstören.

Molyneux zufolge wurde Dungeon Keeper so aufgebaut, dass das Spiel schnell gespielt werden könne. Das jedoch passe nicht zum derzeitigen Free2Play-Markt - es strapaziere seine Geduld und er bezeichnet das Tempo der Spielmechanik als schrecklich.

Den Begriff Free2Play kann er nicht viel abgewinnen, stattdessen sollte man derartige Spiele eher als "invest-to-play" betiteln. Man nehme einfach den großen Hammer und schlage damit auf die Kunden mit den Worten 'Du wirst zahlen oder keinen Spaß haben!' ein. Man behandle die Kunden wie Kinder, man schlage auf sie ein und sage ihnen 'seid geduldig oder zahlt mehr'.

Die Mechaniken seien sehr plump und man müsse einen besseren Weg finden. Denn das Erste, was man den Spielern beinbringe ist, wie sie ein Spiel beschleunigen und Geld ausgeben: "Das ist doch verrückt." Man habe nicht das Recht dazu, die Spieler um Geld zu bitten. Man müsse es schon rechtfertigen.

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