Das kürzlich für mobile Geräte veröffentlichte Dungeon Keeper steht stark in der Kritik, vor allem durch sein Free2Play-Modell. Wer kein Geld ausgeben möchte, muss viel Zeit investieren - selbst für simple Aufgaben. In unserem Dungeon Keeper Test lest ihr mehr darüber.

Dungeon Keeper - EA äußert sich zur Kritik

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Horny macht eine böse Miene zum bösen Spiel.
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Auf die scharfe Kritik ging EAs Jeff Skalski ein - doch seine Aussagen fallen eher nüchtern aus. Er betont, dass man sich der Kritik bewusst sei und man auch die Kommentare der Spieler aufnehme. Allerdings meinte er, dass zu dem Zeitpunkt des Interviews die Bewertungen im App Store bei 4 von 5 Sternen liegen würden, bei Google Play hingegen 4.5 von 5 Sternen. Man verzeichne viele Downloads und Aktivitäten im Spiel, was deutlich mache, dass "eine große Gruppe an Leuten" ihren Spaß damit habe.

Doch warum sind die Bewertungen so gut, obwohl doch viel darüber gemeckert wird? Ganz einfach: direkt nach dem Tutorial taucht der Hinweis mit der Bitte auf, Dungeon Keeper zu bewerten. Dabei stellt man die 5-Stern-Bewertung in den Vordergrund, verspricht man dadurch schließlich "kostenlose Updates".

Jedenfalls ist Skalski der Meinung, dass die negative Kritik unter anderem von jenen Leuten stamme, die das Original aus den Neunzigern geliebt hätten. Doch nun würden sie nicht erkennen, dass die Intention hinter dem Mobile-Ableger eine andere ist und dieser mehr eine Spielerfahrung für zwischendurch bieten soll. Für einige sei der neue Teil nicht die Art von Dungeon Keeper, die die Fans des Originals gerne erleben würden.

Auch erklärte er, dass das Spiel nicht auf pay-to-play oder pay-to-win ausgelegt sei, sondern man wahlweise Zeit oder eben Geld investieren könne. Selbst an den Mikrotransaktionen kann er nichts Schlechtes entdecken und bezeichnet sie als fair. Das Team habe den Titel aus der Perspektive eines "Kostenlos-Spielers" insgesamt 15 Wochen lang gespielt - man könne auch seinen Spaß haben, ohne dafür zu zahlen.

Im Laufe der Zeit will Entwickler Mythic Dungeon Keeper verbessern und auf das Feedback der Spieler reagieren. Aktuell müsse man erst einmal sämtliche Kritiken auswerten, bevor man näher auf künftige Verbesserungen eingehen könne. Man habe schließlich Dungeon Keeper nicht für sich selbst entwickelt, sondern für die Spieler.

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