Obwohl die amerikanische Kult-Spieleschmiede 3D Realms nicht einmal auf der diesjährigen Game Developers Conference in San Francisco vertreten ist, ziert das Unternehmen und dessen Shooter-Langzeitprojekt Duke Nukem Forever wieder zahlreiche Headlines aktueller News-Meldungen. Grund dafür ist die schwedische Firma Meqon, welche die Physik-Engine für den sehnlichst erwarteten Ego-Shooter bereitgestellt hat.

Auf der Entwicklerkonferenz GDC ist nun ein Reporter von GamesIndustry.biz in den Genuss einer Demo der Engine gekommen und beschreibt das Erlebnis wie folgt:
"Ein Raum wird mit einer Waffe fast vollständig zerstört, die Tennisball-große Projektile abfeuert. Im Teil 1 zersplittern Glasscheiben realistisch. Zerbrechliche Kisten voller Objekte, die an der Decke hängen, werden zerschmettert und lassen nur Reste, die an Seilen hängen, zurück. In einem anderen Teil der Demo wird eine geflieste Wand realistisch zerstört ... Ein Kleidungsstück, das zwischen zwei Haken gespannt ist, kann mit Kugeln gefüllt werden wie eine Hängematte. Wenn man es anschießt, zerbauscht und dehnt es sich."
Nach den Angaben des Redakteurs geht die Physik-Engine von Duke Nukem Forever weit über das hinaus, was Valve mit Half-Life 2 entwickelt hat.

Duke Nukem Forever ist für PC, PS3 und Xbox 360 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.