Gearbox, 3D Realms und Interceptor haben im Streit um die Markenrechte von Duke Nukem eine außergerichtliche Einigung erzielt, wie aus den Gerichtsdokumenten hervorgeht.

Duke Nukem - Gearbox, 3D Realms und Interceptor erzielen außergerichtliche Einigung

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Jetzt bleibt den drei Unternehmen etwa ein Monat Zeit, um über die Einzelheiten der Einigung abzustimmen. Konkrete Details zu dieser Einigung liegen jedoch noch nicht vor. Möglicherweise kann 3D Realms die Rechte an Duke Nukem unter gewissen Voraussetzungen zurückkaufen – ob Gearbox da mitmacht, steht auf einem anderen Blatt.

In den Gerichtsdokumenten wird auch das Spiel Duke Nukem: Mass Destruction aufgegriffen, das Interceptor ursprünglich im Sinn hatte und aus dem am Ende Bombshell wurde, da es mit den Rechten Schwierigkeiten gab.

In den Dokumenten wird ein Screenshot aus dem Spiel gezeigt, auf dem Protagonist Duke Nukem zu sehen ist. Inzwischen wurden die entsprechenden Assets ausgetauscht, in Bombshell steht stattdessen die weibliche Spielfigur Shelly Harrison im Mittelpunkt.

Gegen Anfang 2014 stellte Interceptor eine Webseite zu einem neuen Projekt online, das Duke Nukem: Mass Destruction sein sollte, zu dem Zeitpunkt jedoch noch nicht angekündigt wurde. Es dauerte nicht lange, bis Gearbox schließlich Klage einreichte, da das Unternehmen nach eigenen Angaben die Rechte an der Marke Duke Nukem im Jahr 2010 erworben hat.

Vorgeworfen wurde 3D Realms, Apogee Software sowie Entwickler Interceptor Entertainment daher das unrechtmäßige Nutzen dieser. Einzig 'Duke Nukem'-Klassiker dürfe 3D Realms noch verkaufen.

3D Realms aber meinte zu dem Zeitpunkt, dass man noch immer Duke Nukem als Marke besitze und sich dieser damalige Deal nur auf Duke Nukem Forever beschränkt habe, während 3D Realms eingeräumt wurde, ein Spiel namens Duke Nuke Survivor fertigstellen und verkaufen zu dürfen.