Nintendo hat sich mit der Ankündigung des neuen Handhelds 3DS in der letzten Woche keinen Gefallen getan - so ist zumindest Branchen-Analyst Billy Pidgeon der Meinung. Die Ankündigung wird nach seinen Aussagen negative Auswirkungen auf den DSi XL haben, der im Westen derzeit potentielle Käufer zu gewinnen versucht.

DS - Analyst: 3DS-Ankündigung schadet dem DSi XL

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/8Bild 45/521/52
Nach 3DS-Ankündigung: Schlechte Karten für den DSi XL.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Sicherlich braucht es für diese Erkenntnis keinen Analysten, jedoch spricht Pidgeon einen interessanten Punkt an, der die durchaus verfrühte Ankündigung erklären könnte. Demnach wollte Nintendo anscheinend verhindern, dass der 3DS über die Presse durchsickerte. Dass der DSi XL dadurch schlechtere Karten auf dem Markt haben würde, nahm Nintendo in Kauf. Höchstwahrscheinlich wollten die Japaner den 3DS erst auf der E3 ankündigen.

Ob die Presse denn wirklich erste Informationen zur Hand hatte und die Überraschung zur E3 gefährdete, ist nicht bekannt. Für Pidgeon hat diese Vorankündigung aber auch eine gute Seite, die den Kunden entgegenkommen könnte. Der Preis der älteren Geräte dürfte fallen.

Der Nintendo 3DS wurde in der letzten Woche angekündigt und wird Spiele in 3D ohne Brille darstellen können. Wenn man aktuellen Gerüchten glauben kann, wird der 3DS über bestimmte 3D-Analogsticks, Beschleunigungssensoren und einer Rumble-Funktion verfügen. Erste offizielle Details sind aber erst auf der E3 im Juni zu erwarten.